Cashboard: Test der Tagesgeld-Alternative mit 2,2 Prozent Zins und Amazon-Gutschein

Dieser Beiträg enthält Werbung*

Cashboard-Aktion mit Amazon-Gutschein

Nachdem nun auch der Platzhirsch ING-Diba die Tagesgeld-Zinsen deutlich gesenkt hat, wird Cashboard immer attraktiver: 2,2 Prozent Zinsen garantiert, ein Amazon-Gutschein über 25 Euro geschenkt und ganz neu nun auch die Möglichkeit der Verifizierung per Webcam statt Postident. Discountfan.de liefert einen Erfahrungsbericht mit Bildergalerie zur Tagesgeld-Alternative.

Cashboard-Aktion mit Amazon-Gutschein
Tagesgeld-Alternative mit 2,2 Prozent Zins, Amazon-Gutschein und Verifizierung per Webcam (Bild: Cashboard)

Wer den Amazon-Gutschein über 25 Euro zum kostenlosen Cashboard-Konto mit 2,2 Prozent Zinsen sichern möchte, muss sein Konto unter Eingabe des

Gutschein-Code Discountfan
(gültig bis 10. April 2015)

beantragen und sich per Webcam identifizieren. Vorteil dabei: Das lästige Postident-Verfahren mit Gang zur nächsten Postfiliale entfällt, die Beantragung ist somit auch einfach vom Smartphone oder Tablet mit integrierter Webcam möglich.

Um den Amazon-Gutschein zu erhalten, muss außerdem ein Mindestbeitrag von 250 Euro eingezahlt werden. Wer dies tut, hat allein schon durch den Gutschein einen rechnerischen Bonus-Zins von zehn Prozent.

Wichtig für die Verifzierung per Webcam: Discountfans benötigen dazu einen gültigen Ausweis, wobei es nicht die neueste Variante sein muss – ältere Ausweise tun es auch. Dieser wird bei einer verschlüsselten Videoübertragung überprüft. Diese Prüfung dauert im Regelfall nicht länger als drei bis fünf Minuten – eine stabile Internetverbindung vorausgesetzt. Das Verfahren wird schon von mehreren großen Banken wie der ING-Diba oder der DKB benutzt.

Idee von Cashboard
Bei Cashboard handelt es sich um eine neue Anlageform, bei der Kunden eine von drei “Anlagestrategien” wählen können: “Kapitalschutz”, “Ausgewogen” oder “Renditeorientiert”. Discountfan.de empfiehlt grundsätzlich die erste Variante: Nur hier gibt es einen Kapitalschutz von 100 Prozent. Der Anbieter verspricht obendrein einen Zins von 2,2 Prozent im Rahmen der Discountfan-Aktion (sonst 2,0 Prozent).

Erreicht wird dieser Zins – und hier liegt der Unterschied zu klassischen Tagesgeld-Konten – durch Anlage des Betrags in Fonds und Wertpapiere. Dabei gilt: Fällt das Ergebnis höher als 2,2 Prozent aus, profitieren Discountfans vom Plus. Liegt es darunter – oder sogar im Minus – erhält man den eingesetzten Betrag samt 2,2 Prozent Zinsen zurück. Wichtig dabei: Beträge über 10.000 Euro werden nicht verzinst.

Cashboard-Test: 5,5 Prozent Gewinn in drei Monaten
Discountfan.de hat das Angebot ausführlich getestet. Das Ergebnis finden Sie in unserer Bildergalerie zu Cashboard. Unser Testkonto wurde im Dezember 2014 eröffnet – wir haben uns für die konservative Anlageform entschieden. Interessantes Ergebnis nach nur drei Monaten: Die Anlage ist mit über fünf Prozent im Plus. Das liegt in erster Linie an einem Immobilienfonds, der im Test-Zeitraum um über 16 Prozent gestiegen ist und beim Start 25 Prozent vom Gesamtdepot ausmachte. Die anderen Investments (unter anderem Geldmarkt- und Rentenfonds) liegen bei etwa null oder leicht im Minus. Durch die starke Immobilien-Performance konnte dennoch ein deutliches Plus erwirtschaftet werden – nicht zuletzt aufgrund des Booms am Aktienmark der letzten Monate.

Umgekehrt heißt dies aber auch: Theoretisch wäre hier auch ein Verlust möglich gewesen – so lag unser Testdepot beispielsweise in den ersten Woche mit bis zu 0,3 Prozent im Minus. Genau hier greift aber die Kapitalgarantie von Cashboard: Nach einem Jahr gibt es das eingesetzte Geld plus Zinsen zurück, egal wie die Performance des Depots war. Wer vor Ablauf des ersten Jahres an sein Geld will, kann sich – unabhängig vom Depotstand – bis zu 95 Prozent auszahlen lassen.

Bildergalerie zu Cashboard in größerem Format öffnen

Chancen und Risiken
Wie jede Anlage (bekanntlich auch der Sparstrumpf unter dem Kopfkissen) ist auch Cashboard nicht ohne Risiken. Sollte beispielsweise der Betreiber Konkurs anmelden, gilt die “Zinsgarantie” naturgemäß nicht mehr. Da die Zinsen aber monatlich gezahlt werden, geht man kein längerfristiges Risiko ein. Noch geringer ist das Risiko bei einer Insolvenz der Partnerbank, die das Depot unterhält: Aktien und Fonds gehören dem Anleger, nicht der Bank – sie bleiben also bei einer Insolvenz unberührt. Das hinterlegte Bargeld wiederum wird durch den Einlagensicherungsfonds garantiert.

Das in unseren Augen größte (wenn auch nur theoretische) Risiko besteht darin, dass die Anlagen schlecht laufen und gleichzeitig der Anbieter Cashboard insolvent geht: Dann würde der Kunde auf Fonds und Wertpapieren im Minus sitzen, die Kaptialgarantie wäre verloren. Allerdings versprechen die Betreiber, dass bei stark sinkenden Kursen rechtzeitig die Reißleine gezogen würde. Ohnehin ist bei der konservativen Strategie das Risiko begrenzt: Hätte sich unser Portfolio (ohne Eingreifen der Cashboard-Mechanismen) genau in die andere Richtung entwickelt, so stünde nach drei Monaten ein Minus von fünf Prozent – das allerdings durch Zinszahlungen von 2,2 Prozent und den Amazon-Gutschein zumindest teilweise wieder ausgeglichen würde. Wahrscheinlich hätten jedoch schon vorher die Sicherungsmechanismen von Cashboard gegriffen, um ein zu großes Absinken zu verhindern. Und: Solange es den Anbieter gibt, greift wie erwähnt die Kapitalgarantie

Discountfan-Fazit
Die Zinsen befinden sich weiter im Sinkflug: Erst letzte Woche haben führende Direktbanken ein weiteres Mal an der Zinsschraube gedreht. So bietet die ING-Diba für Bestandskunden nur noch 0,6 Prozent, die “Bank of Scotland” ist bereits auf 0,5 Prozent gesunken. Umso verlockender ist da das Angebot von Cashboard: 2,2 Prozent garantiert, bei monatlicher Zinszahlung und obendrein einen Amazon-Gutschein über 25 Euro geschenkt. Wer beispielsweise 1000 Euro anlegt, hat nach einem Jahr (den Gutschein eingerechnet) 1047 Euro in der Tasche und somit 41 Euro mehr als bei der ING-Diba oder 42 Euro mehr als bei der Bank of Scotland. Aufgrund der transparenten Darstellungsweise und der Depot-Entwickung der letzten drei Monate kann Discountfan.de das Produkt empfehlen – wobei die genannten Risiken nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Mit unseren kostenlosen Newslettern verpassen Sie ab sofort kein Schnäppchen mehr. Noch schneller informiert sind Sie via Twitter und Facebook.




Kommentare

  • Cashboard ist echt dreist. Nach etwas Recherche stellte ich fest, dass die gar keine ETFs anbieten sondern nur teure Produkte von DWS etc.
    Sinnvolle Alternativen gibts zum Glück ein paar am Markt. Besser sind da beispielsweise Ginmon oder Easyfolio, da stecken nämlich wirklich kostengünstige ETF drin und es wird nicht mit falschen Versprechen gelockt.

  • Cashboard ist echt dreist. Nach etwas Recherche stellte ich fest, dass die gar keine ETFs anbieten sondern nur teure Produkte von DWS etc.
    Sinnvolle Alternativen gibts zum Glück ein paar am Markt. Besser sind da beispielsweise Ginmon oder Easyfolio, da stecken nämlich wirklich kostengünstige ETF drin und es wird nicht mit falschen Versprechen gelockt.

  • Im Bereich der automatisierten Geldanlage gibt es in meinen Augen bessere Anbieter als Cashboard wie zum Beispiel Ginmon oder Vaamo.
    An Cashboard stör mich, dass eine Sicherheit des Kapitals versprochen wird, obwohl dieses Versprechen im Ernstfall nicht gehalten werden kann. Wenn der Kurs der Wertpapiere sinkt, in die Cashboard das Geld investiert hat, verliert man an Kapital. Die Einlagensicherung der Partnerbank greift nicht in diesem Fall und ein kleines Start Up wie Cashboard hat denke ich nicht die finanziellen Mittel um solche Verluste abfangen.

  • Im Bereich der automatisierten Geldanlage gibt es in meinen Augen bessere Anbieter als Cashboard wie zum Beispiel Ginmon oder Vaamo.
    An Cashboard stör mich, dass eine Sicherheit des Kapitals versprochen wird, obwohl dieses Versprechen im Ernstfall nicht gehalten werden kann. Wenn der Kurs der Wertpapiere sinkt, in die Cashboard das Geld investiert hat, verliert man an Kapital. Die Einlagensicherung der Partnerbank greift nicht in diesem Fall und ein kleines Start Up wie Cashboard hat denke ich nicht die finanziellen Mittel um solche Verluste abfangen.

Kommentar abgeben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


* Wir stellen unser Portal seit der Gründung 2002 kostenlos zur Verfügung. Hochwertiger redaktioneller Content muss aber finanziert werden. Aus diesem Grund enthalten einige Beiträge Werbelinks. Discountfan.de erhält also für den Fall, dass im Artikel erwähnte Produkte gekauft werden, eine Provision – für den Endkunden hat dies keine Auswirklung der Preis ändert sich nicht.
Die Berichterstattung seitens Discountfan.de erfolgt jedoch davon unabhängig, Werbeerlöse haben grundsätzlich keinen Einfluss auf unsere Beiträge.