Viel Daten für wenig Geld: Im Rahmen einer Cashback-Aktion kann man sich jetzt bei Klarmobil drei verschiedene LTE-Tarife mit Allnet- und SMS-Flat zu Preisen ab 8,32 Euro pro Monat sichern. Zum Zuge kommt das Netz von Vodafone.
Der Cashback-Tarif im Vodafone-Netz zu Preisen ab 8,32 Euro ist nur für wenige Tage buchbar solange Kontingent reicht. Mit dabei ist immer eine Allnet-Flat und SMS-Flat. Darüber hinaus splittet sich das Angebot in drei Tarife:
- 10 GByte LTE für effektiv 8,32 Euro
- 18 GByte LTE für effektiv 10,82 Euro
- 30 GByte LTE für effektiv 14,99 Euro
Der LTE-Tarif ist mit bis zu 50 MBit/s ausreichend schnell bemessen, wobei wie immer bei Discounttarifen das Maximum von 4G nicht ausgenutzt wird. Möglich wird der Effektivpreis nur durch ein Cashback, das man extra beantragen muss: „Der Cashback-Antrag muss im Zeitraum von Beginn des 4. Vertragsmonats bis Ende des 6. Vertragsmonats erfolgen“, schreibt der Provider vor. Den genauen Zeitraum erhält man nach Aktivierung des Vertrags automatisch via SMS.
Um das Cashback zu erhalten, muss im Teilnahmezeitraum eine SMS mit „Cashback“ an die Kurzwahl 61131 gesendet werden. „Der Geldbetrag wird dann auf das Klarmobil bekannte Bankkonto überwiesen“, so die Bedingungen. Falls der Mobilfunkvertrag vor Ablauf der Mindestlaufzeit beendet wird, behält sich Klarmobil vor, bereits ausgezahltes Cashback anteilig zurückzufordern. Danach ist eine Kündigung jeweils mit Monatsfrist möglich.
Weiterer Vorteil: Die Rufnummernmitnahme wird mit üppigen 50 Euro belohnt. Auch dazu muss eine eigene SMS versendet werden. Da der alte Provider aufgrund einer gesetzlichen Neuregelung weniger als zehn Euro für die Portierung verlangen darf, sind Discountfans hier auch deutlich im Plus. Alle Tarife haben einen Anschlusspreis von jeweils 9,99 Euro.
Bei der Bewertung der Aktion sollte man allerdings den Effektivpreis vom tatsächlich monatlich abgebuchten Betrag unterscheiden. In der Regel zahlen Kunden zunächst den regulären Tarifpreis und erhalten den rechnerischen Vorteil erst später durch die Cashback-Erstattung. Wer also nur auf die beworbene Monatsrate achtet, sollte prüfen, welcher Betrag monatlich tatsächlich vom Konto abgeht und wann die Rückzahlung erfolgt. Der günstigere Durchschnittspreis entsteht erst, wenn das Cashback korrekt beantragt, freigegeben und ausgezahlt wurde. Gerade bei solchen Aktionen ist es daher wichtig, den vorgegebenen SMS-Zeitraum nicht zu verpassen.
Die drei Tarifvarianten richten sich an unterschiedliche Nutzergruppen. Die Version mit 10 GByte Datenvolumen dürfte für Nutzer ausreichen, die vor allem Messenger, E-Mail, Navigation, gelegentliches Surfen und etwas Musikstreaming verwenden. Wer regelmäßig Fotos verschickt, soziale Netzwerke intensiver nutzt oder unterwegs häufiger Videos schaut, ist mit 18 GByte komfortabler ausgestattet. Die Variante mit 30 GByte ist vor allem für Nutzer interessant, die ihr Smartphone deutlich häufiger mobil einsetzen, etwa für Streaming, Hotspot-Nutzung oder längere Pendelstrecken. Für reine Wenignutzer sind alle drei Tarife eher großzügig bemessen.
Die Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s ist im Alltag für die meisten Anwendungen ausreichend. Webseiten, Messenger, Musikstreaming, Navigation, Banking-Apps und Videostreaming in üblicher Qualität funktionieren damit in der Regel problemlos, sofern die Netzabdeckung vor Ort passt. Höhere LTE-Maximalwerte, wie sie bei teureren Tarifen oder direkt bei Netzbetreibern angeboten werden, sind für viele Nutzer nicht zwingend nötig. Entscheidender als die theoretische Höchstgeschwindigkeit ist häufig, wie gut das Vodafone-Netz an den regelmäßig genutzten Orten ausgebaut ist. Dazu zählen Wohnung, Arbeitsplatz, Pendelstrecke und häufig besuchte Regionen.
Vor Vertragsabschluss lohnt sich daher ein Blick auf die eigene Netzsituation. Das Vodafone-Netz ist in vielen Regionen gut ausgebaut, kann aber je nach Standort schwächer oder stärker sein als Telekom oder Telefónica. Besonders in Gebäuden, ländlichen Gebieten oder Randlagen können Unterschiede spürbar werden. Wer bereits eine Vodafone-SIM nutzt oder in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit dem Netz gemacht hat, kann die Tarife besser einschätzen. Wer unsicher ist, sollte nach Möglichkeit vorher prüfen, wie zuverlässig Empfang und Datennutzung am eigenen Standort funktionieren.
Zu beachten ist außerdem, dass es sich um LTE-Tarife handelt. Ein 5G-Zugang wird in der Angebotsbeschreibung nicht hervorgehoben. Für viele Nutzer ist das derzeit kein großes Problem, weil LTE im Alltag weiterhin gut nutzbar ist. Wer jedoch gezielt einen Tarif mit 5G sucht oder ein aktuelles Smartphone vollständig ausreizen möchte, sollte die Konditionen genau vergleichen. Gerade im Discountbereich ist 5G noch nicht immer selbstverständlich oder nur gegen Aufpreis enthalten. Die hier genannten Tarife positionieren sich eher über viel Datenvolumen zu niedrigen Effektivpreisen.
Die Allnet-Flat ist ein wichtiger Bestandteil des Angebots. Telefonate in deutsche Netze sind damit abgedeckt, ohne dass jede Minute einzeln berechnet wird. Auch die SMS-Flat ist enthalten, obwohl SMS im Alltag für viele Nutzer nur noch eine kleinere Rolle spielt. Sie kann aber für bestimmte Dienste, ältere Kontakte oder Verifizierungen weiterhin praktisch sein. Entscheidend ist, dass neben dem Datenvolumen keine zusätzlichen Grundkosten für normales Telefonieren und klassische Kurznachrichten entstehen. Das macht die Tarife kalkulierbar.
Der Anschlusspreis von 9,99 Euro sollte in die Gesamtrechnung einbezogen werden. Er fällt einmalig an und erhöht die tatsächlichen Kosten im ersten Vertragszeitraum. Da die beworbenen Effektivpreise meist auf die Mindestlaufzeit oder einen bestimmten Zeitraum gerechnet werden, kann eine einmalige Anschlussgebühr den Durchschnittspreis leicht verändern. Trotzdem bleibt der Betrag im Vergleich zu vielen Mobilfunkangeboten moderat. Interessenten sollten aber nicht nur die monatliche Effektivrate, sondern auch Einmalkosten, Laufzeit, Kündigungsfrist und Cashback-Bedingungen zusammen betrachten.
Besonders attraktiv kann die Rufnummernmitnahme sein. Die Gutschrift von 50 Euro fällt hoch aus, zumal abgebende Anbieter für die Portierung nur noch sehr begrenzte Gebühren verlangen dürfen. Wer seine bestehende Rufnummer ohnehin mitnehmen möchte, kann dadurch einen zusätzlichen finanziellen Vorteil erzielen. Auch hier gilt aber, dass die Bedingungen genau einzuhalten sind. Wenn für die Portierungsgutschrift ebenfalls eine SMS oder ein gesonderter Antrag erforderlich ist, sollte dieser Schritt nicht vergessen werden. Am besten notiert man sich die Fristen direkt nach Vertragsabschluss.
Für Discountfans ist die Kombination aus Cashback und Portierungsbonus vor allem dann interessant, wenn beide Vorteile tatsächlich genutzt werden. Ohne rechtzeitig beantragtes Cashback steigt der effektive Monatspreis. Ohne Rufnummernmitnahme entfällt zusätzlich ein möglicher Bonus. Das Angebot ist daher nicht ganz so bequem wie ein Tarif, der dauerhaft direkt zum reduzierten Monatspreis abgerechnet wird. Es eignet sich vor allem für Nutzer, die bereit sind, Fristen zu beachten und die Aktionsbedingungen sorgfältig umzusetzen. Wer solche Schritte leicht vergisst, sollte den regulären Preis als Sicherheitsmaßstab betrachten.
Auch die Mindestlaufzeit ist ein wichtiger Punkt. Wenn der Vertrag vor Ablauf der Mindestlaufzeit beendet wird oder bestimmte Bedingungen nicht erfüllt werden, kann Klarmobil laut Aktionsbedingungen bereits ausgezahltes Cashback anteilig zurückfordern. Das bedeutet, dass der rechnerische Vorteil an die vollständige Nutzung des vorgesehenen Vertragszeitraums geknüpft ist. Wer nur kurzfristig einen günstigen Tarif sucht oder häufig wechselt, sollte dies berücksichtigen. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit ist die monatliche Kündbarkeit mit Frist hingegen ein Vorteil, weil man dann flexibler auf neue Angebote reagieren kann.
Im Vergleich zu vielen Standardtarifen bieten die Klarmobil-Angebote ein ordentliches Verhältnis aus Preis und Datenvolumen. Besonders die Varianten mit 18 und 30 GByte können für Nutzer interessant sein, die mehr Datenvolumen benötigen, aber keinen teuren Netzbetreibervertrag abschließen wollen. Die Effektivpreise liegen deutlich unter vielen regulären Tarifen mit ähnlichem Datenvolumen. Allerdings muss man dafür akzeptieren, dass der Preisvorteil über Cashback konstruiert ist und nicht automatisch vom ersten Monat an vollständig sichtbar wird. Das Angebot ist dadurch attraktiv, aber etwas erklärungsbedürftiger.
Für Familien oder Zweitkarten können die Tarife ebenfalls interessant sein. Ein günstiger LTE-Tarif mit Allnet-Flat eignet sich etwa für Jugendliche, ein Zweitgerät, ein älteres Smartphone oder ein Tablet mit Telefoniefunktion. Allerdings sollte man bei Kindern und Jugendlichen das Datenvolumen bewusst auswählen. 10 GByte können bei Videonutzung schnell verbraucht sein, während 30 GByte mehr Spielraum bieten. Eine echte Datenflatrate ersetzen die Tarife nicht. Nach Verbrauch des inkludierten Datenvolumens wird üblicherweise gedrosselt oder es gelten die jeweiligen Nachbuchungsoptionen.
Wichtig ist außerdem der Blick auf Roaming und Auslandnutzung. Innerhalb der EU können Mobilfunktarife grundsätzlich im Rahmen der Fair-Use-Regeln genutzt werden, dennoch sollten Reisende prüfen, welche Datenmengen und Bedingungen konkret gelten. Für Aufenthalte außerhalb der EU können dagegen zusätzliche Kosten entstehen. Wer den Tarif häufig im Ausland nutzen möchte, sollte die Preislisten und Roamingbedingungen vorher prüfen. Gerade bei günstigen Discounttarifen können Auslandsverbindungen, Sonderrufnummern oder bestimmte Zusatzdienste deutlich teurer sein als die reguläre Nutzung im Inland.
Bei der Bestellung sollte man die Tarifdetails genau kontrollieren. Dazu zählen Vertragsbeginn, SIM-Kartentyp, eSIM-Verfügbarkeit, Rufnummernmitnahme, Rechnungsstellung und die hinterlegte Bankverbindung für die Auszahlung des Cashbacks. Da die Auszahlung auf das Klarmobil bekannte Bankkonto erfolgen soll, müssen die Daten korrekt sein. Auch die Aktivierungs-SMS zum Cashback-Zeitraum sollte nicht ignoriert werden. Empfehlenswert ist es, nach Vertragsaktivierung eine Erinnerung für den Beginn des vierten Vertragsmonats anzulegen. So lässt sich vermeiden, dass der Cashback-Antrag erst nach Fristende gestellt wird.
Für Nutzer, die ohnehin einen Wechsel planen, kann das Angebot daher eine lohnende Option sein. Die Preise sind durch das Cashback niedrig, das Datenvolumen ist in allen drei Varianten alltagstauglich und das Vodafone-Netz ist für viele Regionen eine solide Grundlage. Besonders attraktiv wird das Paket, wenn zusätzlich die 50 Euro für die Rufnummernmitnahme mitgenommen werden. Dann reduziert sich die tatsächliche Kostenbelastung weiter. Voraussetzung bleibt aber, dass alle Aktionsschritte korrekt durchgeführt werden.
Nicht optimal ist das Angebot für Nutzer, die keine Fristen beachten möchten oder die sofort einen dauerhaft transparent reduzierten Monatsbetrag bevorzugen. Auch wer 5G ausdrücklich benötigt, extrem hohe Datenraten erwartet oder auf bestmögliche Netzpriorisierung angewiesen ist, sollte Alternativen prüfen. Für die meisten typischen Smartphone-Anwendungen reichen 50 MBit/s im LTE-Netz jedoch aus. Der eigentliche Vorteil liegt in der Kombination aus viel Datenvolumen, Allnet-Flat, SMS-Flat und rechnerisch niedrigem Monatspreis.
Unterm Strich ist die Aktion vor allem für preisbewusste Nutzer interessant, die einen günstigen Vertrag im Vodafone-Netz suchen und mit dem Cashback-Verfahren zurechtkommen. Die drei Datenstufen ermöglichen eine sinnvolle Auswahl je nach Nutzungsverhalten. Wer nur gelegentlich mobil surft, kann mit 10 GByte bereits gut auskommen. Wer mehr Reserven möchte, findet mit 18 oder 30 GByte deutlich mehr Spielraum. Entscheidend bleibt, die Fristen für Cashback und gegebenenfalls Rufnummernmitnahme zuverlässig einzuhalten, denn nur dann wird aus dem regulären Vertrag tatsächlich der beworbene Effektivpreis.
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