Die Kakaopreise sind explodiert, Lindt-Weihnachtsmänner kosten selbst im Discounter deutlich über fünf Euro. Grund genug, sich die Lindt-Aktionsprodukte im Rahmen des Black Friday bei Amazon anzuschauen. Discountfan.de stellt die attraktivsten Artikel vor.
Die Lindt-Schnäppchen zum Black Friday sind nur bis zum 1. Dezember verfügbar, solange Vorrat reicht. Discountfans werden es im Supermarkt schon bemerkt haben: Nachdem sich die Preise für Kaffee- und Kakaobohnen in diesem Jahr stramm nach oben entwickelt haben, sind auch die Preise für Lindt-Weihnachtsmänner, -Pralinen und Lindor-Kugeln massiv gestiegen.
Schnäppchenjäger werden jetzt bei Amazon fündig und können fünf Wochen vor dem Fest attraktive Kalorienpakete sichern. Hier eine Auswahl der besten Offerten:
- Christmas-Sharing-Box, 690 Gramm für 27,19 Euro
- Weihnachts-Marzipan-Tanne, 175 Gramm für 11,79 Euro
- Pralinen-Geschenke-Set, 477 Gramm für 26,99 Euro
- Schokoladen-Geschenkebox, 776 Gramm für 27,62 Euro
- Teddy-Wimmelbild-Adventskalender, 265 Gramm für 22,69 Euro
- Lindor-Mischung, 1371 Gramm für 39,08 Euro
- 1001 Weihnachts-Traum Adventskalender, 281 Gramm für 22,49 Euro
Die Preise pro 100 Gramm starten also in der aktuellen Aktionswoche bei sehr attraktiven 2,85 Euro. Selbst im Discounter zahlt man derzeit mehr. Besonders attraktiv erscheint die Christmas-Sharing-Box mit immer noch weniger als vier Euro pro 100 Gramm. Hier sind folgende Produkte enthalten:
- ca. 10x Lindt Weihnachtsmann (Hohlfigur)
- ca. 10x Lindt Gold-Rentier (Hohlfigur)
- ca. 10x Lindt Teddy (Hohlfigur)
- ca. 10x Lindt Lindor Kugel (Rot, meistens Vollmilch)
- ca. 10x Lindt Lindor Kugel (Blau, meistens Feinherb/Dunkel)
- ca. 10x Lindt Lindor Kugel (Gold, meistens Weiß oder eine spezielle Sorte)
Insgesamt sind es schätzungsweise 60 Einzelstücke Lindt Schokolade. Natürlich muss beachtet werden, dass es sich um die Mini-Figuren handelt, nicht um übliche Weihnachtsmänner mit 100 Gramm. Zum Füllen des Nikolausstiefels sind diese rund 60 Artikel aber sehr gut geeignet. Traurig schaut es allerdings für Fans von Lindor-Kugeln aus: Vor fünf Jahren lag der Kilopreis noch bei 14,99 Euro (siehe Archiv-News), nun zahlt man selbst im Rahmen der Schnäppchen-Aktion teure 28,99 Euro. Die Preise haben sich also fast verdoppelt.
Kunden von Amazon Prime erhalten einen Gratis-Versand, alle anderen müssen einen Mindestbestellwert von 49 Euro (vor Gutschein-Rabatt und nur bei Versand durch Amazon) erfüllen. Discountfan-Tipp: Amazon Locker nutzen (dann 1,99 Euro bis 3,99 Euro Versandkosten ohne Prime je nach Artikelart) oder Amazon Prime 30 Tage gratis testen – dann gibt es auch bei niedrigem Bestellwert den Gratis-Versand.
Gerade bei Schokolade lohnt sich in diesem Jahr ein genauer Blick auf den Grundpreis. Viele Käufer achten im Regal vor allem auf den Endpreis, übersehen aber, dass Packungen kleiner geworden sind oder dass Aktionsware nur auf den ersten Blick günstig wirkt. Bei Lindt-Produkten ist der Vergleich besonders wichtig, weil die Marke traditionell im Premiumsegment angesiedelt ist und die Preise je nach Verpackung, Saisonartikel und Geschenkoptik stark schwanken können. Ein Weihnachtsmann, ein Adventskalender oder eine Geschenkbox wird nicht nur nach dem reinen Schokoladengewicht kalkuliert, sondern enthält oft auch aufwendigere Verpackungen, unterschiedliche Figuren oder saisonale Zusammenstellungen. Deshalb ist der Preis pro 100 Gramm die beste Orientierung, wenn man wirklich wissen möchte, welches Angebot besonders günstig ist.
Die Christmas-Sharing-Box fällt in dieser Auswahl vor allem deshalb auf, weil sie viele kleine Einzelstücke enthält. Für Haushalte mit Kindern, für Büros, für Adventsfeiern oder für Nikolausstiefel ist so eine Mischung praktischer als eine große Tafel oder eine einzelne große Hohlfigur. Wer mehrere kleine Geschenke vorbereiten möchte, kann die Minis einzeln verteilen und muss nicht mehrere große Packungen kaufen. Auch als Vorrat für Adventskalender, kleine Aufmerksamkeit im Paket, Mitbringsel oder Süßigkeitenschale auf dem Tisch ist die Box gut geeignet. Entscheidend ist aber die Erwartung: Es handelt sich um Mini-Figuren und kleine Lindor-Kugeln, nicht um große Weihnachtsmänner in klassischer Größe.
Der Preis von unter vier Euro pro 100 Gramm ist im aktuellen Marktumfeld dennoch auffällig. Gerade Lindt-Weihnachtsware liegt im stationären Handel häufig deutlich darüber. Hinzu kommt, dass viele Supermarktangebote inzwischen nur noch dann günstig wirken, wenn zusätzlich Kundenkarten, App-Coupons oder Mehrfachkauf-Aktionen genutzt werden. Bei Amazon ist der Vorteil, dass der Endpreis und der Grundpreis direkt verglichen werden können. Der Nachteil liegt bei den Versandbedingungen. Ohne Prime oder ausreichend hohen Warenkorb können Versandkosten den Vorteil reduzieren. Discountfans sollten daher nicht nur den Artikelpreis, sondern immer den finalen Gesamtpreis betrachten.
Die Lindor-Mischung mit 1371 Gramm für 39,08 Euro ist mengenmäßig das größte Angebot in der Liste. Der Kilopreis liegt bei 28,99 Euro und ist damit im historischen Vergleich deutlich höher als früher. Trotzdem kann die große Packung interessant sein, wenn Lindor-Kugeln ohnehin regelmäßig gegessen oder verschenkt werden. Wer nur eine kleine Menge benötigt, sollte sich aber gut überlegen, ob eine große Vorratspackung sinnvoll ist. Schokolade ist zwar länger haltbar, sollte aber trocken, kühl und vor Wärme geschützt gelagert werden. Gerade Lindor-Kugeln mit ihrer weichen Füllung reagieren empfindlich auf zu hohe Temperaturen. Für den direkten Weihnachtsverbrauch ist die Packung geeignet, für einen sehr langen Vorrat sollte das Mindesthaltbarkeitsdatum geprüft werden.
Bei Adventskalendern fällt der Preisvergleich oft schwieriger aus. Der Teddy-Wimmelbild-Adventskalender und der 1001 Weihnachts-Traum Adventskalender kosten jeweils über 22 Euro, enthalten aber nur 265 beziehungsweise 281 Gramm. Der Preis pro 100 Gramm ist dadurch deutlich höher als bei den größeren Mischboxen. Das ist bei Adventskalendern nicht ungewöhnlich, weil Käufer hier nicht nur Schokolade, sondern auch die tägliche Überraschung, die Gestaltung und den Geschenkcharakter bezahlen. Wer rein nach Schokoladenmenge einkauft, fährt mit Boxen oder Großpackungen günstiger. Wer dagegen ein fertiges Geschenk für Kinder, Partner, Kollegen oder Freunde sucht, bewertet den Kalender anders.
Auch die Weihnachts-Marzipan-Tanne ist ein spezielleres Produkt. Mit 175 Gramm für 11,79 Euro ist der Grundpreis nicht niedrig, aber Marzipanartikel sprechen eine andere Zielgruppe an als klassische Vollmilch-Hohlfiguren oder Lindor-Kugeln. Wer Marzipan liebt und gezielt ein saisonales Produkt sucht, kann den Artikel dennoch interessant finden. Für reine Schnäppchenjäger ist die Tanne im Vergleich zu den größeren Schokoladenmischungen weniger stark. Sie eignet sich eher als gezieltes Geschenk oder für Liebhaber, nicht als günstiges Kalorienpaket für viele Personen.
Das Pralinen-Geschenke-Set und die Schokoladen-Geschenkebox bewegen sich preislich in einem Bereich, der vor allem für Geschenkzwecke relevant ist. Bei solchen Sets zählt nicht nur das Gewicht, sondern auch die Präsentation. Eine Geschenkbox ist schneller überreicht als eine selbst zusammengestellte Tüte mit Einzelprodukten. Wer mehrere Personen beschenken möchte, sollte jedoch rechnen: Manchmal ist es günstiger, eine große Mischbox zu kaufen und einzelne kleine Geschenkbeutel selbst zu füllen. Das wirkt persönlicher und kann den Preis pro Geschenk deutlich senken. Wer es bequem mag, greift zur fertigen Box.
Die hohen Kakaopreise erklären einen Teil der Entwicklung, aber nicht jeden Endpreis im Regal. Markenprodukte, Handelsspannen, Energie-, Verpackungs-, Logistik- und Personalkosten spielen ebenfalls eine Rolle. Dazu kommt die starke saisonale Nachfrage vor Weihnachten. Viele Verbraucher kaufen Lindt-Produkte gezielt in der Adventszeit, weil Weihnachtsmänner, Rentiere, Teddys und Pralinen fest mit der Saison verbunden sind. Genau diese Nachfrage sorgt dafür, dass die Preise trotz Rabattaktionen hoch bleiben können. Echte Schnäppchen erkennt man daher nicht am großen Rabattversprechen, sondern am Vergleich mit Grundpreis, Packungsgröße und üblichen Ladenpreisen.
Für Familien kann es sinnvoll sein, jetzt gezielt einen Vorrat für Nikolaus und Weihnachten anzulegen. Kleine Hohlfiguren und Kugeln lassen sich gut auf mehrere Stiefel, Adventsteller oder Geschenkpakete verteilen. Wer die Christmas-Sharing-Box kauft, kann beispielsweise kleine Nikolausbeutel für Kinder, Kollegen oder Nachbarn zusammenstellen. Dabei sollte aber klar sein, dass die enthaltenen Mengen nur geschätzt sind und je nach Packung variieren können. Wer bestimmte Sorten unbedingt benötigt, sollte die Produktbeschreibung genau lesen und nicht blind davon ausgehen, dass alle Varianten in gleicher Anzahl enthalten sind.
Auch Büros und Vereine können von solchen Mischpackungen profitieren. In der Vorweihnachtszeit stehen oft kleine Süßigkeiten an Empfangstheken, in Pausenräumen oder bei Veranstaltungen bereit. Eine Box mit vielen Einzelstücken ist dafür praktischer als große Tafeln oder einzelne große Figuren. Hygiene und Portionierung sprechen ebenfalls für einzeln verpackte Produkte. Der Preis pro Stück fällt bei einer größeren Box meist besser aus als bei kleinen Einzelkäufen im Supermarkt. Trotzdem sollte man darauf achten, nicht zu viel zu bestellen, wenn nur wenige Personen zugreifen. Übrig gebliebene Weihnachtsfiguren verlieren nach dem Fest schnell an Attraktivität, auch wenn sie noch haltbar sind.
Bei Amazon-Aktionen spielt der Zeitpunkt eine wichtige Rolle. Black-Friday-Preise gelten oft nur wenige Tage, einzelne Varianten können früher ausverkauft sein oder im Preis schwanken. Wer ein bestimmtes Produkt im Blick hat, sollte daher nicht zu lange warten. Gleichzeitig lohnt sich ein kurzer Vergleich mit anderen Packungsgrößen, denn bei Süßwaren gibt es häufig mehrere ähnliche Angebote. Manchmal ist eine größere Packung pro 100 Gramm günstiger, manchmal ist eine kleinere Aktionsbox mit Coupon die bessere Wahl. Der Blick auf den Grundpreis spart hier bares Geld.
Prime-Kunden haben beim Versand einen klaren Vorteil, weil der Mindestbestellwert für kostenlosen Versand keine Rolle spielt. Ohne Prime kann der Warenkorb dagegen entscheidend sein. Wer ohnehin mehrere Weihnachtsartikel, Haushaltswaren oder Geschenke bei Amazon bestellt, erreicht den Mindestbestellwert von 49 Euro oft schnell. Wer nur eine einzelne Lindt-Box kaufen möchte, sollte die Versandkosten einrechnen oder einen Amazon Locker prüfen. Je nach Artikelart und Versandoption können die Kosten dort niedriger ausfallen. Alternativ kann ein kostenloser Prime-Test sinnvoll sein, wenn er noch verfügbar ist und rechtzeitig gekündigt wird.
Der kostenlose Prime-Test sollte aber bewusst genutzt werden. Wer ihn nur wegen einer Bestellung aktiviert, sollte sich direkt eine Kündigungserinnerung setzen. Sonst wird aus dem Versandvorteil schnell ein kostenpflichtiges Abo. Für Käufer, die in der Weihnachtszeit ohnehin häufiger bei Amazon bestellen oder Prime Video nutzen möchten, kann der Testzeitraum jedoch praktisch sein. Entscheidend ist wie immer, dass der Vorteil nicht durch ungewollte Folgekosten aufgezehrt wird.
Aus Verbrauchersicht ist die Preisentwicklung bei Schokolade ein gutes Beispiel dafür, wie stark Rohstoffmärkte den Alltag beeinflussen. Kakao wird international gehandelt, und schlechte Ernten, Wetterphänomene, gestiegene Produktionskosten und höhere Nachfrage können sich zeitverzögert im Ladenpreis niederschlagen. Markenhersteller wie Lindt stehen zusätzlich unter dem Druck, Qualität, Rezepturen und Markenimage zu halten. Für Kunden bedeutet das: Der gewohnte Preis früherer Jahre ist oft kein realistischer Vergleichspunkt mehr. Wer trotzdem sparen möchte, muss stärker auf Aktionen, Großpackungen und Grundpreise achten.
Trotzdem sollte man bei Süßwaren nicht nur den Preis betrachten. Gerade zu Weihnachten geht es oft um Genuss, Geschenke und kleine Rituale. Ein hochwertiger Schokoladenweihnachtsmann, ein Adventskalender oder eine schöne Pralinenbox kann für den Beschenkten mehr wert sein als eine günstigere No-Name-Tafel. Deshalb hängt die Attraktivität eines Angebots vom Zweck ab. Für den eigenen Vorrat zählt der Kilopreis stärker. Für ein Geschenk zählen Optik, Marke, Verpackung und Anlass. Für Nikolausstiefel zählt die Anzahl kleiner Einzelstücke. Für den Adventsteller zählt die Mischung.
Die Christmas-Sharing-Box ist unter diesem Blickwinkel besonders vielseitig. Sie bietet viele Einzelstücke, verschiedene Formen und Sorten und lässt sich flexibel einsetzen. Wer mehrere kleine Geschenke zusammenstellen möchte, kommt mit einer solchen Box oft weiter als mit einem einzelnen großen Produkt. Auch das Verhältnis aus Preis, Menge und Markenware wirkt im aktuellen Marktumfeld ordentlich. Der Nachteil liegt darin, dass Mini-Figuren optisch weniger Eindruck machen als große Weihnachtsmänner. Wer ein einzelnes repräsentatives Geschenk sucht, greift eher zur Geschenkbox oder zum Adventskalender.
Die Adventskalender sind dagegen eher emotionale Produkte. Der reine Schokoladenwert ist im Verhältnis zum Preis niedriger, aber der Kalender begleitet den Beschenkten über mehrere Wochen. Gerade für Kinder oder Lindt-Fans kann das den höheren Grundpreis rechtfertigen. Wer mehrere Adventskalender für eine Familie kaufen möchte, sollte aber die Gesamtkosten im Blick behalten. Zwei oder drei Lindt-Kalender summieren sich schnell. Hier kann eine selbst befüllte Lösung günstiger sein, vor allem wenn bereits ein wiederverwendbarer Kalender vorhanden ist.
Bei der Lindor-Mischung sollte man außerdem auf Sortenvielfalt und persönliche Vorlieben achten. Nicht jede Mischung enthält die gleichen Sorten, und nicht jeder mag dunkle, weiße oder spezielle Varianten. Wer für eine Gruppe kauft, ist mit einer gemischten Packung meist gut bedient. Wer gezielt nur Vollmilch oder eine bestimmte Sorte sucht, sollte nach einer sortenreinen Packung Ausschau halten. Auch hier gilt: Der niedrigste Kilopreis ist nicht automatisch der beste Kauf, wenn am Ende Sorten übrig bleiben, die niemand essen möchte.
Für Geschenke an Kollegen, Nachbarn oder Freunde lässt sich aus den Aktionsprodukten auch gut kombinieren. Eine kleine Lindt-Figur, ein paar Lindor-Kugeln und vielleicht eine Karte ergeben ein einfaches, aber hochwertig wirkendes Mitbringsel. Wer mehrere solcher Kleinigkeiten braucht, kann durch größere Packungen sparen. Besonders in der Vorweihnachtszeit, wenn viele kleine Aufmerksamkeiten benötigt werden, ist das praktischer als spontane Einzelkäufe an der Supermarktkasse. Dort sind kleine Markenartikel oft besonders teuer.
Wichtig bleibt die Lagerung. Schokolade sollte nicht zu warm und nicht zu feucht aufbewahrt werden. Ideal ist ein kühler, trockener Ort, aber nicht unbedingt der Kühlschrank, weil dort Feuchtigkeit und Fremdgerüche ein Problem sein können. Wird Schokolade zu warm gelagert und später wieder fest, kann sich Fettreif bilden. Das sieht unschön aus, ist aber nicht zwingend ein Zeichen für Verderb. Für Geschenke ist eine schöne Optik jedoch wichtig, daher sollte man die Ware nach Lieferung direkt prüfen und passend lagern.
Bei Onlinebestellungen von Schokolade kann außerdem der Zustand der Lieferung eine Rolle spielen. Im Winter ist das Risiko von Hitzeschäden geringer als im Sommer, dennoch sollten Pakete nicht unnötig lange in Packstationen, Hausfluren oder an Ablageorten liegen. Wer Amazon Locker nutzt, sollte die Sendung zeitnah abholen. Bei Geschenkartikeln lohnt es sich, die Verpackung direkt nach Erhalt zu kontrollieren. Beschädigte Boxen, zerdrückte Kalender oder verformte Figuren sind ärgerlich, besonders wenn die Produkte verschenkt werden sollen. Bei Problemen sollte man schnell reagieren und den Kundenservice kontaktieren.
Aus Schnäppchensicht ist die Aktion vor allem dann stark, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen: Prime-Versand oder ohnehin erreichter Mindestbestellwert, tatsächlicher Bedarf an Weihnachtsware, guter Grundpreis und sinnvolle Verwendung der enthaltenen Produkte. Wer nur bestellt, weil ein Black-Friday-Label danebensteht, spart nicht automatisch. Wer aber ohnehin Lindt für Nikolaus, Advent oder Weihnachten kaufen wollte, findet in der Auswahl mehrere interessante Optionen. Besonders die größeren Mischungen bieten im Vergleich zu Einzelkäufen bessere Chancen auf einen akzeptablen Grundpreis.
Der Blick auf die Preisentwicklung der Lindor-Kugeln zeigt allerdings auch, wie weit sich der Markt verändert hat. Ein früherer Kilopreis von 14,99 Euro wirkt aus heutiger Sicht fast wie ein Angebot aus einer anderen Zeit. Wenn selbst Aktionspreise inzwischen bei 28,99 Euro pro Kilo liegen, ist klar, dass Verbraucher ihre Erwartungen anpassen müssen. Das bedeutet nicht, dass man jeden Preis akzeptieren sollte. Es bedeutet aber, dass frühere Referenzpreise aktuell oft nicht mehr erreichbar sind. Wer Lindt möchte, muss stärker auf gute Aktionsfenster warten.
Für Discountfans ist der Black Friday daher eine gute Gelegenheit, geplante Weihnachtskäufe vorzuziehen. Fünf Wochen vor dem Fest ist noch genug Zeit, die Produkte zu lagern, aufzuteilen und als Geschenk vorzubereiten. Gleichzeitig ist die Saisonware bereits verfügbar und nicht mehr so knapp wie kurz vor Weihnachten. Wer erst in der letzten Adventswoche sucht, zahlt häufig mehr oder findet bestimmte Sets nicht mehr. Der frühe Kauf kann sich also lohnen, solange die Preise tatsächlich attraktiv sind und die Produkte bis Weihnachten haltbar bleiben.
Auch die psychologische Seite sollte nicht unterschätzt werden. Schokolade gehört für viele Menschen zu Weihnachten dazu, und Marken wie Lindt haben einen hohen Wiedererkennungswert. Goldhasen zu Ostern und Weihnachtsmänner im Advent sind für viele Käufer feste Symbole. Genau deshalb greifen Kunden auch bei höheren Preisen zu. Rabattaktionen geben dann das Gefühl, zumindest nicht den vollen Ladenpreis zu zahlen. Trotzdem bleibt es sinnvoll, bewusst zu kaufen und nicht nur wegen der Verpackung oder der Marke mehr auszugeben als geplant.
Wer den Einkauf optimieren möchte, kann eine einfache Rechnung aufmachen: Wie viele Personen sollen beschenkt werden? Wie viele Einzelstücke werden benötigt? Soll es ein repräsentatives Geschenk oder eher eine kleine Beigabe sein? Wird Prime genutzt oder fallen Versandkosten an? Gibt es im lokalen Handel ein vergleichbares Angebot? Aus diesen Fragen ergibt sich schnell, ob eine der Amazon-Offerten passt. Besonders bei mehreren Empfängern kann die Christmas-Sharing-Box ihre Stärken ausspielen, während Adventskalender eher für einzelne Beschenkte geeignet sind.
Zusammengefasst bietet die Amazon-Black-Friday-Aktion mehrere interessante Lindt-Produkte in einem schwierigen Preisumfeld. Die stark gestiegenen Kakao- und Schokoladenpreise machen echte Schnäppchen seltener, aber nicht unmöglich. Besonders größere Boxen und Mischungen sind einen Blick wert, wenn der Grundpreis stimmt und die Produkte sinnvoll verwendet werden. Adventskalender und Geschenksets sind teurer pro 100 Gramm, bieten dafür aber mehr Präsentationswert. Wer Prime nutzt oder den Mindestbestellwert ohnehin erreicht, profitiert zusätzlich vom Versandvorteil.
Die beste Wahl hängt am Ende vom Einsatzzweck ab. Für viele kleine Nikolaus- oder Adventsgeschenke ist die Christmas-Sharing-Box besonders praktisch. Für Lindor-Fans ist die große Mischung trotz gestiegenem Kilopreis interessant, wenn die Sorten passen. Für einzelne Geschenke eignen sich die Kalender und Geschenkboxen besser, auch wenn der reine Schokoladenpreis höher liegt. Discountfans sollten deshalb nicht nur auf den Rabatt achten, sondern auf Grundpreis, Packungsinhalt, Versandkosten und den tatsächlichen Bedarf. Dann lässt sich auch in Zeiten hoher Kakaopreise noch ein ordentliches Weihnachtsangebot finden.
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