Lidl: Testsieger-Heißluftfritteuse für 136 Euro

Lidl: Testsieger-Heißluftfritteuse für 136 Euro

Mit der Heißluftfritteuse „Cosori CAF-R901-AEU“ ist jetzt bei Lidl für kurze Zeit ein Testsiegerprodukt zum Bestpreis von 136 Euro zu haben – die „Stiftung Warentest“ hat das Modell erst im Januar mit der Gesamtnote 2,3 zum besten aus der Riege der Getesteten gekürt.

Die Heißluftfritteuse „Cosori CAF-R901-AEU“ für 136 Euro ist nur für wenige Tage zum Bestpreis zu haben. Bisher hat selbst Lidl 149,99 Euro verlangt. Bei Amazon kommt das Modell in über 1300 Bewertungen auf 4,6 von fünf Sterne.

Die Cosori Heißluftfritteuse CAF-R901-AEU ist ein Modell mit zwei voneinander unabhängigen Garräumen und einem Gesamtvolumen von 8,5 Litern. Das Gerät ermöglicht die gleichzeitige Zubereitung unterschiedlicher Speisen bei separaten Temperaturen, was sich besonders für größere Haushalte anbietet.

Die Fritteuse arbeitet mit einer Leistung von 1750 Watt, ist 44 Zentimeter breit, 31 Zentimeter hoch und 39 Zentimeter tief. Sie bringt ungefähr 9,1 Kilogramm auf die Waage. Der Temperaturbereich liegt zwischen 35°C und 230°C, fünf Automatikprogramme können individuell eingestellt werden. Sichtfenster und beleuchtete Schubladen erleichtern die Kontrolle des Garvorgangs.

Im Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 01/2025) erzielte die Cosori CAF-R901-AEU als einzige große Heißluftfritteuse mit zwei Kammern das Qualitätsurteil „Gut“ (Note 2,3). Besonders hervorgehoben wurden die sehr gute Sicherheit (Note 1,3), die gute Handhabung (1,9) sowie die guten Umwelteigenschaften (1,9). Die Zubereitung von Lebensmitteln erhielt die Teilnote „Befriedigend“ (2,6); hier schnitten Pommes und weitere Speisen zwar solide, aber nicht herausragend ab. Die Bedienung gilt als einfach und die Reinigung der Schubladen und Einsätze ist unkompliziert, da sie spülmaschinengeeignet sind.

Der aktuelle Lidl-Preis von 136 Euro ist vor allem deshalb interessant, weil große Doppelkammer-Heißluftfritteusen häufig deutlich teurer angeboten werden. Geräte mit zwei separaten Garräumen richten sich nicht nur an Nutzer, die gelegentlich Pommes zubereiten möchten, sondern an Haushalte, die mehrere Speisen gleichzeitig garen wollen. Genau darin liegt der praktische Vorteil gegenüber einfachen Modellen mit nur einem Korb. Während in einer Kammer beispielsweise Gemüse gart, können in der anderen Kammer Hähnchen, Fisch, Kartoffelspalten oder ein vegetarisches Ersatzprodukt zubereitet werden.

Die getrennten Garräume sind besonders im Familienalltag nützlich. Unterschiedliche Speisen benötigen oft unterschiedliche Temperaturen und Garzeiten. In einem klassischen Backofen muss man sich entweder auf eine Temperatur einigen oder mehrere Durchgänge einplanen. Eine Doppelkammer-Heißluftfritteuse kann diesen Ablauf vereinfachen. Wenn beide Kammern unabhängig voneinander gesteuert werden, lassen sich zwei Komponenten eines Essens zeitgleich zubereiten. Dadurch spart man Zeit und vermeidet, dass ein Teil des Essens bereits fertig ist, während der andere noch gart.

Das Gesamtvolumen von 8,5 Litern ist für ein Heißluftfritteusenmodell dieser Art ordentlich. Es eignet sich eher für Haushalte mit mehreren Personen als für Singles mit sehr wenig Platz in der Küche. Wer regelmäßig für zwei bis vier Personen kocht, kann vom größeren Volumen profitieren. Wer dagegen nur gelegentlich kleine Portionen zubereiten möchte, sollte überlegen, ob ein kompakteres Modell ausreicht. Große Geräte nehmen auf der Arbeitsplatte mehr Platz ein und müssen nach der Nutzung auch verstaut werden können.

Die Abmessungen von 44 mal 31 mal 39 Zentimetern zeigen, dass das Gerät nicht zu den kleinen Küchenhelfern gehört. Vor dem Kauf sollte daher geprüft werden, ob genügend Stellfläche vorhanden ist. Auch die Höhe spielt eine Rolle, wenn die Fritteuse unter Hängeschränken verwendet werden soll. Da beim Garen heiße Luft austritt, sollte rund um das Gerät ausreichend Abstand bleiben. Wer wenig Arbeitsfläche hat, sollte den Platzbedarf nicht unterschätzen.

Mit rund 9,1 Kilogramm ist die Cosori CAF-R901-AEU zudem kein Gerät, das man ständig aus einem hohen Schrank holen möchte. Am sinnvollsten ist ein fester Platz in der Küche oder ein leicht erreichbarer Stauraum. Wer die Fritteuse nur selten verwenden würde, sollte diesen Punkt beachten. Bei regelmäßiger Nutzung relativiert sich das Gewicht, weil das Gerät nicht dauernd bewegt werden muss.

Der Temperaturbereich von 35°C bis 230°C ist breit und ermöglicht mehr als nur klassisches Frittieren mit heißer Luft. Niedrige Temperaturen können zum Warmhalten, Auftauen oder schonenden Garen genutzt werden, während hohe Temperaturen für knusprige Ergebnisse wichtig sind. Gerade bei Kartoffelprodukten, panierten Speisen oder bestimmten Fleischgerichten ist eine hohe Temperatur hilfreich. Die fünf individuell einstellbaren Automatikprogramme erleichtern den Einstieg, ersetzen aber nicht vollständig die Anpassung an Menge, Schnittgröße und persönliche Vorlieben.

Sichtfenster und beleuchtete Schubladen sind ein praktischer Komfortpunkt. Bei vielen Heißluftfritteusen muss der Korb herausgezogen werden, um den Garzustand zu prüfen. Dadurch entweicht Hitze und der Garvorgang wird unterbrochen. Ein Sichtfenster erlaubt zumindest eine grobe Kontrolle, ohne den Korb zu öffnen. Gerade bei empfindlicheren Speisen oder beim ersten Ausprobieren neuer Rezepte kann das hilfreich sein. Trotzdem bleibt gelegentliches Schütteln oder Wenden bei vielen Speisen sinnvoll, damit sie gleichmäßiger garen.

Die Leistung von 1750 Watt liegt in einem Bereich, der für ein großes Doppelkammergerät nachvollziehbar ist. Heißluftfritteusen werden häufig als energiesparende Alternative zum Backofen beworben. Ob tatsächlich Energie gespart wird, hängt aber vom Einsatz ab. Für kleinere Portionen und kurze Garzeiten kann eine Heißluftfritteuse effizienter sein als ein großer Backofen, weil weniger Raum aufgeheizt werden muss. Bei sehr großen Mengen oder langen Garzeiten kann der Unterschied geringer ausfallen. Entscheidend ist also die konkrete Nutzung.

Im Vergleich zum Backofen punkten Heißluftfritteusen oft mit schnellerem Aufheizen und kürzeren Garzeiten. Für Alltagsgerichte wie Pommes, Nuggets, Gemüse, Aufbackbrötchen, Kartoffelecken oder kleine Ofengerichte kann das praktisch sein. Gleichzeitig ersetzt eine Heißluftfritteuse nicht jeden Backofen vollständig. Große Aufläufe, mehrere Bleche Plätzchen oder sehr große Braten bleiben im Ofen oft besser aufgehoben. Die Cosori ist daher eher eine Ergänzung für häufige Alltagsgerichte als ein vollständiger Ersatz für alle Backofenfunktionen.

Die Note 2,3 der Stiftung Warentest ist ein starkes Argument, sollte aber sachlich eingeordnet werden. Das Gesamturteil „Gut“ zeigt, dass die Fritteuse im Test insgesamt überzeugte. Besonders die sehr gute Sicherheitsbewertung ist bei einem Gerät mit hohen Temperaturen wichtig. Auch gute Handhabung und gute Umwelteigenschaften sprechen für eine durchdachte Konstruktion. Die Teilnote 2,6 bei der Zubereitung zeigt jedoch, dass die Garergebnisse nicht in allen Disziplinen herausragend waren. Wer absolute Spitzenresultate bei Pommes erwartet, sollte diesen Punkt berücksichtigen.

Gerade bei Heißluftfritteusen hängen die Ergebnisse stark von der Vorbereitung ab. Kartoffelstücke sollten möglichst gleichmäßig geschnitten, nicht zu dicht geschichtet und während des Garens gelegentlich geschüttelt werden. Bei Tiefkühlpommes unterscheiden sich Produkte stark in Fettgehalt, Schnittform und Garverhalten. Auch die Füllmenge spielt eine große Rolle. Ein überfüllter Korb führt fast immer zu weniger gleichmäßigen Ergebnissen. Wer die besten Resultate möchte, sollte das Gerät nicht bis zur maximalen Grenze beladen.

Ein weiterer Vorteil der spülmaschinengeeigneten Schubladen und Einsätze liegt in der Reinigung. Heißluftfritteusen sind nur dann alltagstauglich, wenn sie nach der Nutzung schnell gereinigt werden können. Fett, Krümel und Marinadenreste setzen sich sonst fest. Herausnehmbare, spülmaschinengeeignete Teile erleichtern die Pflege deutlich. Dennoch kann es sinnvoll sein, die Einsätze gelegentlich von Hand zu reinigen, um Beschichtungen zu schonen und hartnäckige Rückstände direkt zu entfernen.

Bei antihaftbeschichteten Körben sollte auf schonende Küchenutensilien geachtet werden. Metallbesteck kann die Beschichtung beschädigen. Besser sind Silikon- oder Holzutensilien. Auch aggressive Scheuermittel sollten vermieden werden. Eine gute Pflege verlängert die Nutzungsdauer des Geräts und sorgt dafür, dass Speisen nicht so leicht anhaften. Gerade bei einem Gerät für über 100 Euro lohnt sich sorgfältiger Umgang.

Für gesundheitsbewusste Nutzer ist eine Heißluftfritteuse interessant, weil viele Speisen mit deutlich weniger Öl zubereitet werden können als in einer klassischen Fritteuse. Pommes, Gemüse oder panierte Produkte benötigen häufig nur wenig oder gar kein zusätzliches Fett. Trotzdem werden Heißluftfritteusen nicht automatisch zu Gesundheitsgeräten. Die Qualität der Mahlzeit hängt weiterhin von den verwendeten Zutaten ab. Fertigprodukte bleiben Fertigprodukte, auch wenn sie mit Heißluft zubereitet werden. Wer frisches Gemüse, Kartoffeln, Fisch oder mageres Fleisch nutzt, kann den Mehrwert besser ausschöpfen.

Die Doppelkammer-Bauweise kann auch für unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten im Haushalt hilfreich sein. Wenn eine Person Fleisch isst und eine andere vegetarisch oder vegan kocht, können Speisen getrennt zubereitet werden. Auch bei Allergien oder Unverträglichkeiten kann die Trennung praktisch sein, wobei eine gründliche Reinigung dennoch wichtig bleibt. Für Familien mit unterschiedlichen Vorlieben erhöht dies die Flexibilität im Alltag.

Der Preisvergleich mit dem bisherigen Lidl-Preis von 149,99 Euro zeigt eine Ersparnis von knapp 14 Euro. Das klingt zunächst nicht spektakulär, ist aber bei einem bereits gut bewerteten Testsiegerprodukt relevant. Wer genau dieses Modell kaufen wollte, bekommt nun einen neuen Bestpreis. Im Vergleich zur UVP oder zu anderen großen Doppelkammermodellen kann die Ersparnis noch deutlicher ausfallen. Trotzdem sollten Käufer prüfen, ob der Preis inklusive Versand gilt und ob mögliche Lieferkosten den Vorteil verändern.

Die Amazon-Bewertung von 4,6 von fünf Sternen bei mehr als 1300 Rezensionen spricht für eine überwiegend positive Nutzererfahrung. Kundenbewertungen sollten jedoch immer mit Vorsicht gelesen werden. Sie spiegeln individuelle Erfahrungen wider und können von Erwartungen, Preis, Nutzungshäufigkeit und persönlichen Vorlieben abhängen. Besonders hilfreich sind ausführliche Rezensionen, die auf konkrete Punkte wie Lautstärke, Reinigung, Garergebnisse, Platzbedarf und Haltbarkeit eingehen.

Die Lautstärke ist bei Heißluftfritteusen ein oft unterschätztes Thema. Die Geräte arbeiten mit einem Lüfter, der heiße Luft im Garraum verteilt. Je nach Modell kann das hörbar sein. Für die meisten Nutzer ist das akzeptabel, aber in offenen Wohnküchen oder kleinen Wohnungen kann es auffallen. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte Erfahrungsberichte dazu lesen.

Auch Geruchsentwicklung sollte berücksichtigt werden. Heißluftfritteusen verursachen meist weniger Fettgeruch als klassische Fritteusen, aber Speisen können trotzdem riechen. Fisch, stark gewürzte Produkte oder marinierte Speisen hinterlassen eher Gerüche als einfache Kartoffelprodukte. Eine gute Belüftung der Küche bleibt sinnvoll. Nach der Nutzung sollten Körbe und Einsätze zeitnah gereinigt werden, damit sich Gerüche nicht festsetzen.

Für Meal-Prep kann das Gerät ebenfalls nützlich sein. Gemüse, Kartoffeln, Hähnchenstücke oder Tofu lassen sich portionsweise vorbereiten. Durch die zwei Kammern können unterschiedliche Komponenten parallel gegart werden. Wer regelmäßig Mahlzeiten für mehrere Tage vorbereitet, kann dadurch Zeit sparen. Allerdings ist die nutzbare Fläche in den Schubladen begrenzt. Für sehr große Mengen bleibt ein Backofen mit mehreren Blechen im Vorteil.

Interessant ist die Cosori auch für Haushalte ohne großen Backofen, etwa in kleinen Wohnungen, Ferienwohnungen oder Studentenapartments. Das Gerät benötigt zwar Stellfläche, kann aber viele einfache Ofengerichte übernehmen. Aufbackbrötchen, kleine Pizzen, Gemüse, Kartoffelprodukte oder Snacks lassen sich ohne großen Ofen zubereiten. Dabei sollte jedoch geprüft werden, ob die Form und Größe der Schubladen zu den gewünschten Speisen passt.

Beim Kauf bei Lidl sollten Discountfans auf Rückgaberegeln und Garantiebedingungen achten. Gerade bei Küchengeräten ist eine unkomplizierte Abwicklung im Fall eines Defekts wichtig. Nach Erhalt empfiehlt sich ein kurzer Funktionstest beider Kammern, der Beleuchtung, der Bedienelemente und der Einsätze. Auch ein erster leerer Aufheizvorgang kann sinnvoll sein, um mögliche Produktionsgerüche auszudünsten. Die Bedienungsanleitung sollte vor der ersten Nutzung gelesen werden.

Die Sicherheitsnote der Stiftung Warentest ist besonders relevant, weil Heißluftfritteusen mit hohen Temperaturen arbeiten und oft auf der Küchenarbeitsplatte stehen. Ein stabiles Gehäuse, sichere Griffe, zuverlässige Abschaltung und gute Isolierung sind wichtige Merkmale. Trotzdem sollten Nutzer das Gerät nicht unbeaufsichtigt betreiben, keine Gegenstände darauf ablegen und ausreichend Abstand zu Wänden oder empfindlichen Oberflächen lassen. Kinder sollten während des Betriebs nicht unbeaufsichtigt in die Nähe des Geräts gelangen.

Der Stromverbrauch hängt stark von Nutzung und Laufzeit ab. Bei 1750 Watt verursacht eine Stunde Betrieb theoretisch 1,75 Kilowattstunden, wobei das Gerät nicht zwingend dauerhaft mit voller Leistung arbeitet. Für viele Gerichte sind 15 bis 30 Minuten ausreichend. Bei einem Strompreis von beispielsweise 30 Cent pro Kilowattstunde lägen die Kosten für 30 Minuten rechnerisch bei maximal rund 26 Cent, wenn dauerhaft volle Leistung anläge. In der Praxis kann der Wert niedriger ausfallen. Für kleinere Speisen ist das oft günstiger als das Aufheizen eines großen Backofens.

Für Käufer ist entscheidend, ob die Funktionen im Alltag genutzt werden. Ein Testsiegerprodukt ist nur dann ein gutes Schnäppchen, wenn es zum eigenen Haushalt passt. Wer regelmäßig für mehrere Personen kocht, wenig Zeit hat und verschiedene Speisen parallel zubereiten möchte, kann von der Doppelkammer-Bauweise stark profitieren. Wer nur gelegentlich eine kleine Portion Pommes macht, findet günstigere und kompaktere Alternativen. Der Bestpreis allein sollte also nicht der einzige Kaufgrund sein.

Zusammengefasst bietet die Cosori CAF-R901-AEU bei Lidl für 136 Euro ein starkes Gesamtpaket aus großem Volumen, zwei getrennten Garräumen, breitem Temperaturbereich, Sichtfenstern, spülmaschinengeeigneten Einsätzen und guter Testbewertung. Die Stiftung-Warentest-Note 2,3 und die sehr gute Sicherheitsbewertung sprechen für das Modell. Gleichzeitig sollte die nur befriedigende Teilnote bei der Lebensmittelzubereitung sachlich berücksichtigt werden. Die Fritteuse ist kein Wundermittel, sondern ein vielseitiges Küchengerät, dessen Ergebnisse stark von Zutaten, Füllmenge und Anwendung abhängen.

Wer ein großes, gut bewertetes Doppelkammergerät sucht und genügend Platz in der Küche hat, findet hier ein attraktives Angebot. Wer dagegen wenig Stellfläche besitzt oder nur kleine Portionen zubereitet, sollte kompaktere Modelle vergleichen. Für Familien, Paare mit unterschiedlichen Essgewohnheiten oder Haushalte, die regelmäßig schnelle Ofengerichte zubereiten, ist der Lidl-Preis jedoch sachlich interessant. Entscheidend bleibt, ob das Gerät nicht nur gekauft, sondern auch regelmäßig genutzt wird.

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