Ein gut ausgestattes Tablet mit eSIM und 5G-Funktionalität für 199 Euro frei Haus kaufen – und im Gegenzug einen AI-Vorteil im Wert von 360 Euro komplett gratis erhalten – das ist mit dem „Telekom T Tablet 2“ möglich, das seit wenigen Wochen auf dem Markt ist.
Das Telekom T Tablet 2 für 199 Euro wird standardmäßig mit Vertrag angeboten, allerdings können Discountfans auf der Aktionsseite mit Klick auf „Tarif entfernen“ auch das Tablet komplett ohne SIM kaufen. Dann fallen 199 Euro mit Versand an. Selbst mit SIM ist das Angebot ein echtes Schnäppchen: Für 9,95 Euro im Monat erhält man 5 GByte Highspeed-Volumen, das Tablet gibt es dann für 49 Euro obendrauf.
Unter dem Strich zahlt man also rechnerisch für die zwei Jahre 5G-Datenflat nur knapp unter 90 Euro. Aber Achtung: Ab dem dritten Jahr würde die Telekom für den Tarif 24,95 statt 9,95 Euro verlangen. Im Preis inbegriffen sind 18 Monate Perplexity Pro – der Dienst würde normalerweise summiert um die 360 Euro kosten. Discountfans zahlen also 199 Euro für das Tablet und erhalten im Gegenzug neben der Hardware einen AI-Dienst im Wert von 360 Euro.
Das Telekom Tablet T2 ist mit einem 10,1 Zoll großen, matten IPS-Display ausgestattet, das eine Auflösung von 1200 auf 1920 Pixel und eine Pixeldichte von 224 ppi bietet. Es nutzt die NXTPAPER-Technologie von TCL, wodurch Spiegelungen reduziert werden und die Nutzung mit einem Stift unterstützt wird. Der verbaute MediaTek Dimensity 8755 Prozessor arbeitet mit acht Kernen und erreicht eine maximale Taktrate von 2,4 GHz, unterstützt von sechs GByte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher beträgt 128 GByte und kann per microSD-Karte um bis zu 2 TB erweitert werden.
Das Tablet läuft auf Android 15 und bietet einen Update-Support für fünf weitere Android-Versionen. Für mobile Konnektivität sind sowohl 5G als auch LTE verfügbar, zusätzlich sind WiFi 5 und Bluetooth 5.0 integriert. Sowohl die Hauptkamera als auch die Frontkamera verfügen jeweils über eine Auflösung von 8 Megapixeln.
Der Akku hat eine Kapazität von 6000 mAh und unterstützt schnelles Laden mit bis zu 15 Watt. Das Gewicht beträgt etwa 490 Gramm, die Abmessungen liegen bei 240,2 x 156,5 x 8,5 Millimeter. Praktische Zusatzfunktionen sind Dual-SIM via Nano-SIM und eSIM, GPS einschließlich A-GPS und Galileo, sowie ein IP54-Schutz gegen Spritzwasser und Staub. Weitere Funktionen wie Fingerprint fehlen allerdings bei diesem Einsteiger-Tablet.
Der Preis von 199 Euro macht das Telekom T Tablet 2 vor allem für Nutzer interessant, die ein günstiges Android-Tablet mit mobiler Konnektivität suchen. Viele Tablets in dieser Preisklasse bieten zwar WLAN, aber keine 5G-Funktion. Gerade die Kombination aus eSIM, Nano-SIM und 5G hebt das Gerät von einfachen Einsteiger-Tablets ab. Wer das Tablet häufig unterwegs nutzt, beispielsweise im Zug, im Hotel, im Garten, im Außendienst oder als Zweitgerät auf Reisen, profitiert von der Möglichkeit, unabhängig vom WLAN online zu gehen.
Besonders wichtig ist dabei die Entscheidung zwischen Kauf ohne Tarif und Kauf mit SIM. Wer bereits eine passende Datenkarte besitzt oder das Tablet überwiegend im WLAN nutzt, kann die Variante ohne Tarif wählen und bleibt bei den 199 Euro. Wer dagegen ohnehin einen mobilen Datentarif benötigt, sollte die Bundle-Variante genauer durchrechnen. Bei 9,95 Euro monatlich über 24 Monate entstehen 238,80 Euro Tarifkosten. Dazu kommen 49 Euro für das Tablet. Zusammen sind das 287,80 Euro über zwei Jahre. Verglichen mit dem reinen Tabletpreis von 199 Euro beträgt der Aufpreis also 88,80 Euro für zwei Jahre mobiles Datenvolumen.
Damit liegt der rechnerische Preis für 5 GByte Highspeed-Daten pro Monat über die Mindestlaufzeit bei nur 3,70 Euro monatlich. Das ist für einen 5G-fähigen Datentarif günstig. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass 5 GByte nicht für jeden Nutzer ausreichen. Für E-Mails, Nachrichten, Surfen, Navigation, gelegentliche Videoclips und Dokumentenabrufe ist das Volumen brauchbar. Wer jedoch regelmäßig Videos streamt, große Dateien herunterlädt oder das Tablet als Hotspot verwendet, erreicht die Grenze schneller. Für intensives Streaming unterwegs ist ein größerer Datentarif sinnvoller.
Der deutliche Preissprung ab dem dritten Jahr ist ein wichtiger Punkt. Nach Ablauf der ersten 24 Monate würde der Tarif 24,95 Euro monatlich kosten. Das verändert die Rechnung erheblich. Wer das Bundle nur wegen des günstigen Einstiegspreises nutzt, sollte sich deshalb frühzeitig eine Kündigungserinnerung setzen. Sinnvoll ist eine Erinnerung mehrere Wochen vor Ende der Mindestlaufzeit, damit genug Zeit für Kündigung oder Tarifwechsel bleibt. Andernfalls kann der günstige Deal durch höhere Folgekosten deutlich an Attraktivität verlieren.
Auch der enthaltene Perplexity-Pro-Zugang verdient eine sachliche Einordnung. Der angegebene Wert von rund 360 Euro basiert auf dem regulären Preis des Dienstes über 18 Monate. Für Nutzer, die Perplexity Pro ohnehin verwenden möchten, ist das ein erheblicher Zusatznutzen. Wer den Dienst jedoch nicht nutzt, sollte den Wert nicht vollständig in die eigene Kaufentscheidung einrechnen. Ein kostenloser Bonus ist nur dann wirklich wertvoll, wenn er im Alltag tatsächlich verwendet wird. Trotzdem macht der AI-Zugang das Angebot für technikaffine Nutzer deutlich interessanter.
Perplexity Pro kann besonders für Recherche, Textarbeit, Zusammenfassungen, Ideensammlung und schnelle Informationssuche nützlich sein. Auf einem Tablet mit mobilem Internet entsteht daraus ein flexibles Arbeitsgerät für unterwegs. Studenten, Selbstständige, Pendler oder berufliche Nutzer können das Tablet beispielsweise für Recherchen, Notizen, E-Mails und einfache Dokumentenbearbeitung einsetzen. Die Kombination aus Tablet, 5G und KI-Dienst passt damit gut zu einem mobilen Produktivitätsszenario.
Das matte NXTPAPER-Display ist ebenfalls ein bemerkenswerter Punkt. Viele Tablets setzen auf glänzende Displays, die bei direktem Licht stark spiegeln. Eine matte Oberfläche kann die Lesbarkeit verbessern und angenehmer für die Augen wirken, besonders bei längerer Nutzung. Wer viele Texte liest, Webseiten durchgeht, Dokumente prüft oder Notizen macht, kann davon profitieren. Gleichzeitig sollte man wissen, dass matte Displays je nach Umsetzung Farben weniger brillant wirken lassen können als stark spiegelnde Hochglanz-Panels.
Die Auflösung von 1200 auf 1920 Pixeln bei 10,1 Zoll ist für ein Einsteiger-Tablet solide. Für Streaming, Web, E-Books, PDF-Dokumente und einfache Office-Aufgaben reicht sie aus. Premium-Tablets bieten zwar häufig höhere Auflösungen, bessere Farbdarstellung und höhere Bildwiederholraten, liegen aber auch in einer anderen Preisklasse. Bei 199 Euro steht nicht maximale Displayqualität im Vordergrund, sondern ein gutes Gesamtpaket aus Preis, Konnektivität und Alltagstauglichkeit.
Der MediaTek Dimensity 8755 mit acht Kernen und bis zu 2,4 GHz sollte für typische Aufgaben ausreichend Leistung bieten. Dazu zählen Surfen, Streaming, E-Mail, Messenger, Videotelefonie, leichte Spiele und einfache Produktivitäts-Apps. Sechs GByte RAM sind in dieser Preisklasse ordentlich und helfen beim Wechsel zwischen Apps. Für anspruchsvolle Spiele, professionelle Bildbearbeitung oder komplexe Videoprojekte ist das Tablet hingegen nicht primär gedacht. Wer solche Anwendungen plant, sollte eher zu einem leistungsstärkeren Gerät greifen.
Der interne Speicher von 128 GByte ist für den Alltag komfortabel. Viele günstige Tablets bieten nur 64 GByte oder weniger. Da Android, Apps und Systemdaten bereits einen Teil des Speichers belegen, sind 128 GByte ein sinnvoller Ausgangspunkt. Die Möglichkeit, den Speicher per microSD-Karte um bis zu 2 TB zu erweitern, ist ein weiterer Vorteil. Fotos, Videos, Musik, Dokumente und Offline-Inhalte können dadurch ausgelagert werden. Besonders für Nutzer, die viel lesen, Medien speichern oder unterwegs Inhalte offline verfügbar machen möchten, ist das praktisch.
Android 15 und der versprochene Update-Support für fünf weitere Android-Versionen sind für ein günstiges Tablet ebenfalls positiv. Gerade bei preiswerten Android-Tablets ist die Update-Versorgung oft ein Schwachpunkt. Längere Softwareunterstützung erhöht die Nutzungsdauer und verbessert die Sicherheit. Sicherheitsupdates und neue Android-Versionen sind wichtig, weil Tablets häufig für E-Mail, Online-Shopping, Banking, Cloud-Dienste und persönliche Daten verwendet werden. Ein günstiger Anschaffungspreis bringt wenig, wenn ein Gerät nach kurzer Zeit keine Updates mehr erhält.
Die Kameras mit jeweils 8 Megapixeln sollten für Videotelefonie, Dokumentenscans und einfache Fotos ausreichen. Für hochwertige Fotografie ist ein Tablet ohnehin selten die erste Wahl. Wichtiger ist die Frontkamera für Videokonferenzen, Online-Unterricht oder private Videoanrufe. Wer das Tablet beruflich oder für Schule und Studium einsetzen möchte, sollte zusätzlich auf Mikrofonqualität, Lautsprecher und App-Kompatibilität achten. Diese Faktoren beeinflussen den Alltag oft stärker als die reine Megapixelzahl.
Der Akku mit 6000 mAh ist für ein 10,1-Zoll-Tablet durchschnittlich dimensioniert. Die tatsächliche Laufzeit hängt stark von Displayhelligkeit, WLAN- oder 5G-Nutzung, Streaming, Spielen und Hintergrundprozessen ab. 5G kann den Akku stärker belasten als reine WLAN-Nutzung. Das Laden mit bis zu 15 Watt ist funktional, aber nicht besonders schnell. Nutzer sollten daher nicht erwarten, dass das Tablet in kurzer Zeit vollständig geladen ist. Für den Alltag empfiehlt sich ein regelmäßiges Laden über Nacht oder während längerer Pausen.
Mit rund 490 Gramm ist das Tablet noch gut transportabel. Es ist leicht genug für Couch, Reise, Schule oder Büro, aber spürbar schwerer als ein Smartphone oder kleiner E-Reader. Wer das Gerät häufig in einer Hand halten möchte, sollte das Gewicht berücksichtigen. Für längere Lese- oder Schreibsitzungen kann eine Hülle mit Aufsteller sinnvoll sein. Falls die Stiftunterstützung genutzt werden soll, sollte vor dem Kauf geprüft werden, welcher Stift kompatibel ist und ob dieser im Lieferumfang enthalten ist oder separat erworben werden muss.
Der IP54-Schutz gegen Staub und Spritzwasser ist im Alltag ein Vorteil. Das Tablet ist damit besser gegen kleinere Missgeschicke geschützt als viele einfache Geräte. Es sollte dennoch nicht mit wasserdichten Outdoor-Tablets verwechselt werden. IP54 bedeutet Schutz gegen Staub in begrenztem Umfang und gegen Spritzwasser, aber nicht gegen Untertauchen. Für Küche, Garten, Baustelle, Reise oder Kinderhaushalt ist ein gewisser Schutz dennoch praktisch.
Der fehlende Fingerabdrucksensor ist ein kleiner Nachteil, aber in der Preisklasse nachvollziehbar. Nutzer müssen stattdessen PIN, Muster, Passwort oder andere Entsperrmethoden verwenden. Wer das Tablet häufig unterwegs nutzt, sollte dennoch auf eine sichere Gerätesperre achten. Gerade bei Geräten mit eSIM, persönlichen Konten und gespeicherten Dokumenten ist Schutz vor unbefugtem Zugriff wichtig. Ein einfaches Wischen ohne Sperre ist nicht empfehlenswert.
Für Schüler und Studenten kann das Tablet eine günstige Arbeits- und Lernplattform sein. PDF-Dateien, Lernvideos, Notizen, Recherche und Videokonferenzen lassen sich damit abdecken. Die 5G-Funktion kann unterwegs hilfreich sein, wenn kein stabiles WLAN verfügbar ist. Gleichzeitig sollte man für längere Texte eine externe Bluetooth-Tastatur einplanen. Reine Bildschirmtastaturen reichen für kurze Eingaben, sind aber bei längeren Arbeiten weniger komfortabel.
Für Senioren kann das Tablet ebenfalls interessant sein, wenn ein einfaches Gerät für Nachrichten, Videotelefonie, Fotos, Webseiten und Streaming gesucht wird. Das größere Display ist angenehmer als ein Smartphone, und die mobile Konnektivität sorgt dafür, dass das Gerät auch außerhalb des heimischen WLANs nutzbar bleibt. Wichtig ist eine saubere Einrichtung, damit Apps, Konten und Updates korrekt funktionieren. Eine Hülle und Displayschutzfolie können zusätzlich sinnvoll sein.
Für Kinder sollte das Gerät nur mit passenden Jugendschutz- und Familienfunktionen genutzt werden. Android bietet verschiedene Möglichkeiten zur Einschränkung von Apps, Bildschirmzeiten und Inhalten. Gerade bei einem 5G-fähigen Tablet ist es wichtig, den mobilen Datenverbrauch und die erlaubten Inhalte im Blick zu behalten. Eltern sollten außerdem prüfen, ob das Gerät robust genug für den vorgesehenen Einsatz ist. Eine stoßfeste Hülle kann hier sinnvoll sein.
Der Vergleich mit anderen Tablets in der 200-Euro-Klasse zeigt, dass die Telekom vor allem über Konnektivität, Updateversprechen und Perplexity-Bonus punktet. Manche Konkurrenzmodelle bieten stärkere Displays, größere Akkus oder bekannte Markenlogos, verzichten aber auf 5G oder eSIM. Andere bieten Mobilfunk, sind dann aber deutlich teurer. Wer WLAN-only sucht, findet möglicherweise Alternativen. Wer ausdrücklich 5G und eSIM möchte, hat in dieser Preisklasse weniger Auswahl.
Aus Discountfan-Sicht ist das Angebot besonders stark, wenn alle Bestandteile genutzt werden: Tablet, mobile Konnektivität und Perplexity Pro. Dann entsteht ein Gesamtpaket, das deutlich mehr bietet als ein einfaches WLAN-Tablet. Wer dagegen nur ein Gerät für Couch-Streaming sucht und weder 5G noch AI-Dienst benötigt, sollte den Bonuswert nicht überbewerten. Dann zählt vor allem, ob Display, Leistung, Akku und Updateversorgung zum Preis passen.
Beim Kauf ohne Tarif bleibt der Vorteil der einfachen Kostenkontrolle. Es gibt keine laufenden Tarifkosten und keine Gefahr eines Preissprungs ab dem dritten Jahr. Beim Kauf mit Tarif ist der rechnerische Datenpreis sehr günstig, aber die Kündigungsfrist muss beachtet werden. Beide Varianten haben daher unterschiedliche Zielgruppen. Preisbewusste Nutzer mit bestehendem Datenvolumen greifen eher zur tariflosen Variante. Mobile Nutzer ohne passenden Datentarif sollten das Bundle prüfen.
Wichtig ist außerdem, nach dem Kauf die Aktivierung von Perplexity Pro nicht zu vergessen. Solche Bonusangebote sind häufig an bestimmte Fristen oder Aktivierungsschritte gebunden. Wer den Dienst nutzen möchte, sollte die Unterlagen und Hinweise genau lesen. Falls ein Code oder ein spezieller Aktivierungslink erforderlich ist, sollte dieser sicher gespeichert werden. Wird der Bonus nicht aktiviert, reduziert sich der tatsächliche Gegenwert des Angebots.
Zusammengefasst bietet das Telekom T Tablet 2 für 199 Euro ein sachlich interessantes Gesamtpaket aus 10,1-Zoll-Display, Android 15, 5G, eSIM, 128 GByte Speicher, microSD-Erweiterung, IP54-Schutz und langer Updateperspektive. Der enthaltene Perplexity-Pro-Zugang über 18 Monate erhöht den rechnerischen Gegenwert deutlich, sofern der Dienst tatsächlich genutzt wird. Die Tarifvariante kann sich lohnen, wenn 5 GByte monatliches Datenvolumen ausreichen und rechtzeitig vor dem Preissprung gekündigt oder gewechselt wird.
Wer ein günstiges Tablet für Streaming, Surfen, Lesen, Lernen, Videotelefonie und mobile Nutzung sucht, sollte das Angebot prüfen. Wer dagegen maximale Leistung, Premiumdisplay, sehr lange Akkulaufzeit oder hochwertige Kameras erwartet, wird bei teureren Geräten besser aufgehoben sein. Für den aufgerufenen Preis ist die Kombination aus Hardware, 5G-Fähigkeit und AI-Bonus jedoch ungewöhnlich stark, solange man die Folgekosten und den eigenen Bedarf realistisch einordnet.
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