Sparsam kochen zum Schnäppchenpreis: Für 24,99 Euro gibt es jetzt bei Druckerzubehoer.de ein Induktionskochfeld, das in anderen Onlineshops mindestens 38,60 Euro mit Versand kostet. Einen Nachteil hat die Offerte allerdings.
Das Induktionskochfeld Deski für 24,99 Euro ist nur bis Montag Morgen verfügbar, solange Kontingent reicht. Das Angebot wird wohl schon vorher vergriffen sein. Das gleiche Modell wird im Preisvergleich erst ab 38,60 Euro mit Versand angeboten. Allerdings sieht Druckerzubehoer.de einen Mindestbestellwert von 39,99 Euro vor. Ab 40 Euro Warenwert belaufen sich die Versandkosten dort auf nur noch 1,99 Euro.
Das Feld wird mit einer Leistung von zwei Kilowatt beworben und verfügt über ein Touch-Display. Zur Auswahl stehen zehn verschieden Kochstufen. Bei Amazon kostet das gleiche Produkt derzeit 42,90 Euro, Bewertungen liegen noch nicht vor.
Induktionskochfelder bieten eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber traditionellen Kochfeldern, darunter vor allem schnellere Kochzeiten: Da die Hitze direkt im Topf erzeugt wird, statt durch das Kochfeld selbst zu gelangen, erwärmen sich die Töpfe und Pfannen viel schneller. Darüber hinaus nutzen diese Geräte Energie viel effizienter als Gas- oder Glaskeramik-Kochfelder. Sie verbrauchen nur die Energie, die zur Erzeugung der benötigten Hitze im Topf oder in der Pfanne erforderlich ist.
Induktionskochfelder bieten darüber hinaus eine genaue Temperaturkontrolle und ermöglichen es, die Hitze schnell und einfach zu erhöhen oder zu verringern. Da die Hitze nur im Topf oder in der Pfanne erzeugt wird, bleibt das Kochfeld selbst relativ kühl. Darüber hinaus schalten sich viele Induktionskochfelder automatisch aus, wenn kein Topf oder keine Pfanne auf dem Kochfeld steht, was das Risiko von Unfällen weiter reduziert.
Discountfan-Tipp: Auf der Startseite des Onlineshop kann man sich derzeit ein Viererpack Batterien zum Nulltarif sichern. Außerdem gibt es der 500er-Pack Kopierpapier zum Bestpreis von 3,99 Euro.
Hintergrund: Mobile Induktionskochfelder im Alltag
Mobile Induktionskochfelder sind eine praktische Ergänzung für Haushalte, in denen zusätzliche Kochfläche benötigt wird oder kein fest eingebautes Kochfeld vorhanden ist. Sie eignen sich für kleine Küchen, Ferienwohnungen, Gartenhäuser, Wohnheime, Büros oder als Übergangslösung während eines Umzugs oder einer Renovierung. Auch beim Einmachen, Warmhalten oder Kochen größerer Mengen kann ein einzelnes Zusatzkochfeld hilfreich sein.
Im Unterschied zu fest eingebauten Kochfeldern benötigen mobile Geräte nur eine normale Steckdose. Dadurch lassen sie sich flexibel aufstellen und nach Gebrauch wieder verstauen. Wichtig ist jedoch, dass die Arbeitsfläche hitzebeständig, eben und stabil ist. Außerdem sollte rund um das Gerät ausreichend Platz bleiben, damit Lüftungsschlitze nicht verdeckt werden.
Wie Induktion funktioniert
Induktionskochfelder arbeiten mit elektromagnetischen Feldern. Dabei wird nicht zuerst die Glasfläche erhitzt, sondern der Boden des Kochgeschirrs. Voraussetzung ist, dass Topf oder Pfanne magnetisierbar sind. Häufig spricht man deshalb von induktionsgeeignetem Kochgeschirr.
Ein einfacher Test hilft: Haftet ein Magnet am Topfboden, ist das Kochgeschirr meist für Induktion geeignet. Allerdings sagt der Magnettest noch nichts über die Qualität des Bodens aus. Ein guter, plan aufliegender Boden sorgt für gleichmäßigere Wärmeverteilung und bessere Effizienz.
Da die Wärme direkt im Topfboden entsteht, reagieren Induktionskochfelder sehr schnell auf Leistungsänderungen. Das ist ein Vorteil beim Ankochen, Reduzieren oder präzisen Erwärmen.
Geeignetes Kochgeschirr ist Pflicht
Wer bislang nur auf Ceran, Gas oder klassischen Elektroplatten gekocht hat, sollte vor dem Kauf prüfen, ob vorhandene Töpfe und Pfannen induktionsgeeignet sind. Nicht jedes Kochgeschirr funktioniert auf Induktion. Reine Aluminium-, Kupfer- oder Glasgefäße sind meist ungeeignet, sofern sie keinen speziellen magnetischen Boden besitzen.
Viele moderne Töpfe tragen ein Induktionssymbol. Dieses sieht häufig wie eine Spule oder mehrere Schleifen aus. Bei älterem Kochgeschirr lohnt sich der Magnettest.
Wenn neues Kochgeschirr benötigt wird, sollte dies in die Gesamtrechnung einbezogen werden. Ein günstiges Kochfeld ist weniger attraktiv, wenn zusätzlich mehrere neue Töpfe oder Pfannen gekauft werden müssen.
Leistung von 2000 Watt
Eine Leistung von zwei Kilowatt ist bei einzelnen mobilen Induktionskochfeldern üblich. Damit lassen sich Wasser, Suppen, Nudeln, Reis oder Pfannengerichte zügig zubereiten. Im Vergleich zu einfachen elektrischen Kochplatten ist die Reaktion meist deutlich schneller.
Allerdings wird die volle Leistung nicht immer dauerhaft genutzt. Viele Geräte takten je nach Leistungsstufe oder Temperaturvorgabe. Das bedeutet, dass sie in Intervallen heizen. Bei hohen Stufen ist das kaum spürbar, bei niedrigen Stufen kann es beim sehr feinen Simmern auffallen.
Für einfache Alltagsgerichte reicht ein mobiles Induktionsfeld in der Regel aus. Wer sehr große Töpfe oder mehrere Gerichte gleichzeitig zubereiten möchte, stößt mit einem einzelnen Kochfeld naturgemäß an Grenzen.
Energieeffizienz beim Kochen
Induktion gilt als energieeffizient, weil die Wärme direkt im Kochgeschirr entsteht. Bei klassischen Elektroplatten oder Glaskeramikfeldern wird zunächst die Platte erhitzt, anschließend der Topf. Dabei entstehen höhere Wärmeverluste.
Trotzdem hängt der tatsächliche Stromverbrauch stark vom Kochverhalten ab. Ein passender Deckel, geeignete Topfgröße und die richtige Leistungsstufe können viel ausmachen. Wasser kocht beispielsweise schneller und sparsamer, wenn der Topf abgedeckt ist.
Auch die Topfgröße sollte zur Kochzone passen. Ein sehr kleiner Topf auf großer Leistung oder ein unebener Topfboden kann die Effizienz verschlechtern.
Sicherheit und Restwärme
Ein Vorteil von Induktionskochfeldern besteht darin, dass die Kochfläche selbst weniger stark erhitzt wird als bei klassischen Platten. Sie wird jedoch nicht völlig kalt bleiben. Durch den heißen Topf wird Wärme auf die Glasfläche zurück übertragen. Deshalb kann die Oberfläche nach dem Kochen weiterhin heiß sein.
Viele Geräte verfügen über Sicherheitsfunktionen wie Topferkennung, automatische Abschaltung, Überhitzungsschutz oder Kindersicherung. Diese Funktionen erhöhen die Sicherheit, ersetzen aber keine Aufmerksamkeit beim Kochen.
Gerade bei mobilen Geräten sollte das Kabel so liegen, dass niemand daran hängen bleibt. Außerdem sollte das Kochfeld nicht in der Nähe von leicht entzündlichen Materialien betrieben werden.
Touch-Bedienung und Kochstufen
Ein Touch-Display erleichtert die Reinigung, weil keine hervorstehenden Knöpfe vorhanden sind. Gleichzeitig reagieren Touchflächen je nach Modell unterschiedlich empfindlich. Nasse Finger, verschmutzte Oberflächen oder überlaufende Flüssigkeit können die Bedienung beeinträchtigen.
Zehn Kochstufen bieten für viele Anwendungen ausreichend Abstufungen. Für einfaches Kochen, Braten, Erwärmen und Warmhalten genügt dies meist. Wer sehr präzise Temperaturen benötigt, etwa für bestimmte Süßspeisen oder schonendes Schmelzen, sollte prüfen, ob das Gerät zusätzlich Temperaturprogramme bietet.
Bei günstigen Geräten ist die Regelung manchmal grober als bei hochwertigen Einbaukochfeldern. Das ist im Alltag nicht zwingend problematisch, sollte aber bei den Erwartungen berücksichtigt werden.
Einsatz in kleinen Küchen und Wohnheimen
Mobile Induktionskochfelder sind besonders in kleinen Küchen oder Wohnheimen beliebt. Sie benötigen wenig Platz und können nach Gebrauch in einem Schrank verstaut werden. Dadurch eignen sie sich für Situationen, in denen keine vollwertige Küche vorhanden ist.
Auch in Ferienwohnungen oder Campingunterkünften können sie nützlich sein, sofern eine geeignete Stromversorgung vorhanden ist. Im klassischen Campingbetrieb ist jedoch Vorsicht geboten: Nicht jeder Stellplatz oder jede mobile Stromversorgung ist für 2000 Watt ausgelegt. Bei schwach abgesicherten Anschlüssen kann die Sicherung auslösen.
Mindestbestellwert realistisch bewerten
Ein wichtiger Punkt des Angebots ist der Mindestbestellwert. Wenn ein Händler einen Mindestbestellwert von 39,99 Euro verlangt, reicht der reine Artikelpreis von 24,99 Euro nicht aus. Käufer müssen zusätzliche Produkte in den Warenkorb legen, um bestellen zu können.
Dadurch verändert sich die tatsächliche Bewertung des Angebots. Wer ohnehin weitere Artikel benötigt, kann den Mindestbestellwert sinnvoll auffüllen. Wer dagegen nur das Kochfeld kaufen möchte, muss prüfen, ob die Zusatzartikel wirklich gebraucht werden.
Kostenlose oder sehr günstige Beigaben können helfen, den Warenkorb sinnvoll zu ergänzen. Dennoch sollte man vermeiden, nur wegen des Mindestbestellwerts unnötige Produkte zu kaufen.
Versandkosten und Gesamtpreis
Neben dem Artikelpreis sind Versandkosten entscheidend. Wenn ab 40 Euro Warenwert nur 1,99 Euro Versandkosten anfallen, kann der Gesamtpreis weiterhin attraktiv sein. Trotzdem sollte der Vergleichspreis immer inklusive Versand betrachtet werden.
Ein Angebot wirkt oft günstiger, solange nur der reine Produktpreis genannt wird. Realistisch ist aber der Betrag, der am Ende bezahlt wird. Dazu zählen Artikelpreis, Versand, mögliche Mindermengenzuschläge und zusätzliche Waren, die nur wegen des Mindestbestellwerts bestellt werden.
Für Schnäppchenvergleiche ist deshalb der effektive Gesamtwarenkorb wichtiger als der Einzelpreis.
Druckerzubehoer.de als Mischsortiment
Druckerzubehoer.de ist vielen Verbrauchern vor allem für günstiges Büro- und Druckerzubehör bekannt. Der Shop führt jedoch seit Jahren auch Aktionsware aus anderen Bereichen, darunter Haushaltsartikel, Technikzubehör, Batterien, Papier, Lampen oder Küchenhelfer.
Solche Shops arbeiten häufig mit wechselnden Sonderposten und begrenzten Kontingenten. Deshalb können Angebote schnell ausverkauft sein. Gleichzeitig sollten Käufer bei Aktionsware besonders genau auf Produktbeschreibung, Lieferumfang und Rückgabebedingungen achten.
Bei unbekannteren Marken oder günstigen Haushaltsgeräten können fehlende Bewertungen die Einschätzung erschweren. Dann sind technische Daten, Händlerangaben und Vergleichspreise besonders wichtig.
Induktion im Vergleich zu Gas
Gasherde gelten bei vielen Hobbyköchen als besonders direkt steuerbar. Die Flamme reagiert sofort auf Änderungen und ist visuell gut kontrollierbar. Induktion bietet eine ähnlich schnelle Reaktion, arbeitet aber elektrisch und ohne offene Flamme.
Ein Vorteil von Induktion ist die geringere Wärmeabgabe an die Umgebung. Die Küche heizt sich weniger stark auf als bei Gas oder klassischen Elektroplatten. Außerdem ist die Reinigung einer glatten Glasfläche meist einfacher.
Gas kann dagegen unabhängig von bestimmten Topfböden genutzt werden, sofern der Topf hitzebeständig ist. Welche Lösung bevorzugt wird, hängt von Kochgewohnheiten, Wohnsituation und Energieversorgung ab.
Reinigung und Pflege
Induktionskochfelder lassen sich meist leicht reinigen, weil die Oberfläche glatt ist und Speisereste weniger stark einbrennen. Da die Glasfläche nicht so heiß wird wie bei klassischen Elektroplatten, haften übergekochte Flüssigkeiten oft weniger hartnäckig.
Trotzdem sollte das Kochfeld regelmäßig gereinigt werden. Zuckerhaltige Flüssigkeiten, Fett oder Salzreste können die Oberfläche beschädigen oder Flecken verursachen. Geeignet sind weiche Tücher und spezielle Reiniger für Glaskeramikflächen.
Scheuermittel, Stahlwolle oder harte Schwämme sollten vermieden werden, da sie Kratzer verursachen können.
Geräuschentwicklung bei Induktionsfeldern
Induktionskochfelder können Geräusche erzeugen. Dazu gehören Lüftergeräusche, leises Summen, Klicken oder Brummen. Diese Geräusche entstehen durch Elektronik, Magnetfelder und das Kochgeschirr.
Besonders dünnwandige Töpfe oder Pfannen können stärker vibrieren. Auch bei hoher Leistung sind Geräusche häufiger hörbar. In den meisten Fällen ist dies normal und kein Hinweis auf einen Defekt.
Wer sehr empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte Bewertungen oder Herstellerangaben zur Lautstärke beachten. Bei günstigen Geräten kann die Lüftersteuerung einfacher ausfallen als bei teureren Modellen.
Fazit zur Einordnung
Ein mobiles Induktionskochfeld für 24,99 Euro kann eine praktische und günstige Ergänzung für viele Haushalte sein. Besonders interessant ist es als Zusatzkochstelle, Übergangslösung oder kompaktes Gerät für kleine Küchen. Die Leistung von 2000 Watt und zehn Kochstufen reichen für viele alltägliche Anwendungen aus.
Der wichtigste Haken liegt im Mindestbestellwert. Der beworbene Einzelpreis ist nur dann wirklich aussagekräftig, wenn ohnehin weitere Artikel benötigt werden oder der Warenkorb sinnvoll ergänzt werden kann. Andernfalls steigt der effektive Gesamtaufwand.
Vor dem Kauf sollten Verbraucher außerdem prüfen, ob geeignetes induktionsfähiges Kochgeschirr vorhanden ist. Wer passende Töpfe und Pfannen besitzt und den Mindestbestellwert sinnvoll erreicht, kann mit einem mobilen Induktionsfeld eine flexible und energieeffiziente Kochmöglichkeit erhalten.
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