Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Hier sind Beiträge zu technischen Geräten richtig, die nicht in die anderen beiden Technik-Foren passen...
Anonymer Nutzer

Re: Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Beitrag von Anonymer Nutzer » 27.03.2009, 20:16

@Nomi:
Gut geschrieben! Argumente sind ok. Mir ging es nur um die vermeintliche Reichweite. Für den Otto-Normal-Verbraucher reichen 300km eh.
Würde mir auch so ein Teil kaufen (zusätzlich). Ersetzen könnte es durch die Ladezeit mein jetziges Auto leider nicht. Fahre öfters mal mehr als 1kkm.
Da bräuchte ich schon "Ersatzakkus". Wobei man natürlich (wenn es die Technik zulässt, so schnell zu laden) auch mal eine Stunde Wartezeit timen kann.
Hätte nichts dagegen bzw würde ich kaufen.
Anyway, wenn die IT-branche soweit ist, soll sie mir ein Auto bauen. :-)
Ein Tesla kann ich mir "noch" nicht kaufen, das ist mir zu heikel.
Aber ein HP-Auto (zum Mitnehmen) würde ich nehmen. [:D]
Noch besser wäre natürlich ein MB. [:D]



shamez23
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Re: Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Beitrag von shamez23 » 27.03.2009, 20:18

Auch die Bahn ist mit einer Diesllokomotive noch umweltschonender unterwegs als es die Menge an Autos wäre, die man brauchen würde um die Lok zu ersetzen.
Ein großer Motor ist energetisch einfach besser, als ein kleiner Motor. Das gilt natürlich nicht für einen V12 mit 5l Hubraum der nur eine Person transportiert.

Motoren brauchen immer Energie. Man kann nur die Verluste begrenzen und da spielt die Größe eine Rolle.
Säugetiere sind nur bis zu einer bestimmten Größe möglich, weil sie irgendwann so klein wären, daß sie über den Wärmeverlust mehr Energie verbrauchen, als sie durch Nahrung zu sich nehmen können.
Bei Verbrennungmotoren verpufft ein großer Teil der im Treibstoff enthaltenen Energie in Wärme, die nicht genutzt werden kann. Bei einem großen Motor ist das, im Verhältnis zur Leistung, weniger. So auch bei einer Lokomotive, wobei da dann auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Die Reibungsverluste (bzw. der Rollwiederstand) eines Stahlrads auf einer Stahlschiene sind vernachlässigbar im Vergleich zu den vier breiten, weichen Gummireifen eines Autos. Das transportvolumen eines Wagons ist viel größer als das eines Autos. Schienenstrecken haben im Normalfall weniger Anstiege.

Ich hab die Berichte zu den Elektroautos nicht gesehen und obwohl ich ein Befürworter dieser Technologie bin, ist mir klar, daß auch diese Technik ihre Probleme mit sich bringt. Grundsätzlich falsche Aussagen sind immer Schlimm, vorallem wenn sie von einer Seite kommen, von der man sowas nicht erwarten würde. Aber unsere Medien sind eben nicht neutral. Das sieht man bei der politischen Berichterstattung ja auch.
Technische Bereiche hielt ich dabei immer für unberührbar, aber das sind sie nicht und dazu kommt dann auch noch, daß die Qualität der Berichte zunehmend sinkt. Dabei geht es nicht um die Volksverdummung a la Bohlenshow, sondern um Reportagen und Berichte der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten, die vom Steuerzahler finanziert werden und nicht per Werbung von der Industrie. Eines der Hauptargumente für die GEZ ist ja, daß die Sender so neutral bleiben können. Wenn sie es denn nur wären.

Vor nicht all zu langer Zeit kam eine "wissenschaftliche" Reportage im ZDF zum Thema Sonnensystem. Frontmann war Thomas Reiter, Astronaut und Luft- und Raumfahrtingenieur. Im Bericht ging es um die Auswirkung des Mondes auf die Erde. Eine der Aussagen war, daß der Mond für die Jahreszeiten verantwortlich ist. Hä? Ich dachte immer mir wurde in der 7. oder 8. Klasse beigebracht, daß liegt an der Schiefe der Ekliptik und damit der Kreiselbewegung der Erdachse. Natürlich spielt der Mond dabei eine Hauptrolle, aber dann muß man das auch entsprechend ausführen. Zu wenig Informationen sind manchmal so schlimm wie eine Fehlinformation. Ich erwarte bei so einem Bericht keine mathematischen Berechnungen, aber wichtige Aussagen sollten dann wenigstens so formuliert sein, daß es zu keinen Mißverständnissen kommen kann. Wenn ich aber erst von den Auswirkungen des Mondes auf das Meer rede und im Anschluß an die Erklärung der Entstehung der Gezeiten den Satz bringe: "der Mond ist auch verantwortlich für die Jahreszeiten", dann sind Mißverständnisse vorprogrammiert. Eine Sinnvolle Ausführung fiel wohl der Sendezeit zum Opfer.

Aber zurück zum Elektroauto.
Sicherlich sind die Stoffe die in einer Batterie enthalten sind nicht gerade umweltfreundlich, aber Erdöl und dessen Derivate sind es auch nicht. Eine Batterie kann überhitzen und schlimmstenfalls explodieren, oder zumindest brennen, aber ein Verbrennungsmotor kann das auch. Sie sind eben nur nach Jahren der Entwicklung einigermaßen sicher. Und grundsätzlich wär es ein Argument zu sagen: "Dann warten wir mit dem Großflächigen Einsatz der Elektroautos eben, bis deren Technik auch so weit ist, solange wir einen Ersatz dafür haben." Aber genau da liegt das Problem. Der Ersatz wird nicht mehr lange ein Ersatz bleiben. Wir können es uns einfach nicht leisten noch länger damit zu warten.
Ich finde es einfach schrecklich, wenn immer gewartet wird, bis der Kopf in der Schlinge steckt und der Stuhl bedenklich wackelt, bis endlich mal was unternommen wird.

Markus



Anonymer Nutzer

Re: Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Beitrag von Anonymer Nutzer » 27.03.2009, 20:20

NOMINATOR hat geschrieben:
-------------------------------------------------------
> BluRayler hat geschrieben:
> --------------------------------------------------
> -----
> > "Die Vier- und Sechszylinder-Motoren der neuen
> > E-Klasse arbeiten als Direkteinspritzer. Bei
> ihnen
> > wurde der Kraftstoffverbrauch um bis zu 23
> Prozent
> > gesenkt. Die neuen CDI-Vierzylinder benötigen
> > beispielsweise 5,3 Liter je 100 Kilometer
> > (kombiniert). Das entspricht einem
> > Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von 139 Gramm pro
> > Kilometer. So tragen die Motoren alle das Label
> > BlueEfficiency, bis auf das E 500 Coupé mit 388
> > PS. Letzteres verbraucht auch in der EU-Norm
> 10,9
> > Liter auf 100 Kilometer.
>
> Gääääääääähn, wie fortschrittlich
> http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/muede/c0
> 15.gif ...
>
> >
> > Außerdem ist das Vorserienfahrzeug des
> > Mercedes-Benz S 400 Hybrid zu sehen.
>
> Der Tesla Roadster ist zwar nicht so schwer bringt
> aber ähnliche Fahrwerte bei deutlich weniger
> Verbrauch. Ich bleibe dabei:
> gääääääääääääääääähn....

Dann gääääääääääääähn halt weiter! [:D]
Wobei ich eher glaube, Du träumst! [:D]

Aber träumen darf man ja. Von Kernfusion etc. Darf ich ab jetzt Marty McFly zu Dir sagen? [:D]



shamez23
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Re: Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Beitrag von shamez23 » 27.03.2009, 20:25

Ach, du wartest doch sowieso auf den Medion Akoya 4x4 mit Glare Windschutzscheibe, Klavierlacklenkrad, Svarowski Kristallen am Außenspiegel und Dockingbay für den Zusatzakku. Nur um dir ein Gefecht mit Nominator leisten zu können der dir rät den neuen Dell Studio Fronttriebler mit Vor-Ortservice bei leerer Batterie und brauchbarer Hotline für Fragen zur Handwäsche zu nehmen.
Ich kenn dich doch. [(:-P)]

Markus



Anonymer Nutzer

Re: Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Beitrag von Anonymer Nutzer » 27.03.2009, 20:26

shamez23 hat geschrieben:
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> Ein großer Motor ist energetisch einfach besser,
> als ein kleiner Motor. Das gilt natürlich nicht
> für einen V12 mit 5l Hubraum der nur eine Person
> transportiert.

Ein 5l MB ist nur ein 8-Zylinder

> Ich finde es einfach schrecklich, wenn immer
> gewartet wird, bis der Kopf in der Schlinge steckt
> und der Stuhl bedenklich wackelt, bis endlich mal
> was unternommen wird.

Und wer genau wartet?
Technik, Autoindustrie, Politik oder vielleicht sogar etwa Du? Wer denn genau?



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Re: Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Beitrag von NOMINATOR » 27.03.2009, 20:30

skatefreaks hat geschrieben:
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> Mann sollte aber nicht vergessen, das die Bahn
> überwiegend auch mit Diesellokomotiven unterwegs
> ist.

Na ja, was sollen wir daraus schließen? Dass es gut so ist, wie sie es machen, oder dass das Unfug ist? Natürlich sollte die Bahn auch diesem Beispiel folgen. Natürlich sollten Busse auch Elektromotoren bekommen (die haben ja auch mehr Fläche für die Akkus, also kein Thema). Auch die stinkigen Mofas/Motorräder sollten Elektroantriebe bekommen (auch wenn das die Harley-Front gar nicht freuen wird [:D] ) . Wenn eine schöne saubere Welt, dann richtig!!!


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Anonymer Nutzer

Re: Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Beitrag von Anonymer Nutzer » 27.03.2009, 20:30

shamez23 hat geschrieben:
-------------------------------------------------------
> Ach, du wartest doch sowieso auf den Medion Akoya
> 4x4 mit Glare Windschutzscheibe,
> Klavierlacklenkrad, Svarowski Kristallen am
> Außenspiegel und Dockingbay für den Zusatzakku.
> Nur um dir ein Gefecht mit Nominator leisten zu
> können der dir rät den neuen Dell Studio
> Fronttriebler mit Vor-Ortservice bei leerer
> Batterie und brauchbarer Hotline für Fragen zur
> Handwäsche zu nehmen.
> Ich kenn dich doch. [(:-P)]
>
> Markus

Meinst mich?

Wenn ja, Quatsch! Bin ja nicht schwul.
Nein, meine damit nicht nicht Nomi sondern die "Svarowski Kristallen". [:D]
Und einen Medion als Auto brauche ich auch nicht.[:D]

Du kennst mich? Woher denn? [o:] [:D]



Anonymer Nutzer

Re: Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Beitrag von Anonymer Nutzer » 27.03.2009, 20:39

btw: Wenn die IT-Industrie so toll ist, warum haben sie keine einheitlichen Standards für zB ein mobile zu laden? [:D]
Gerade in "Guter Rat" gelesen (kostet nur ein Euro und es war nichts anderes verfügbar), CB kommt erst wieder am Montag und die ct hoffe ich, werde ich morgen im Briefkasten haben. [:D]



Anonymer Nutzer

Re: Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Beitrag von Anonymer Nutzer » 27.03.2009, 20:41

NOMINATOR hat geschrieben:
-------------------------------------------------------

> (auch wenn das die Harley-Front gar nicht
> freuen wird [:D] ) .

Nicht nur die Harley-Front! [;)]
Wäre auch für mich etwas seltsam (Seltsamer als bei einem Auto).



NOMINATOR
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Re: Innovationsbremse: Mercedes-Benz gehört jetzt zu 16% den Scheichs!

Beitrag von NOMINATOR » 27.03.2009, 20:58

BluRayler hat geschrieben:
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> Gut geschrieben! Argumente sind ok. Mir ging es
> nur um die vermeintliche Reichweite. Für den
> Otto-Normal-Verbraucher reichen 300km eh.

Eben. Und wir sind ja auch erst am Anfang - natürlich werden die Akkus besser! Wir sollten aber durchaus das nutzen, was schon da ist, denn, wie man sieht, ist das so schlecht und unausgereift nicht!

> Würde mir auch so ein Teil kaufen (zusätzlich).
> Ersetzen könnte es durch die Ladezeit mein
> jetziges Auto leider nicht. Fahre öfters mal mehr
> als 1kkm.

Für extreme Langstrecken ist das sicher nichts (noch nicht). Aber, wie gesagt: die neue Akkutechnologie steht vor der Tür. Bis diese serienreif ist, kann man sich der aktuellen bedienen und eben versuchen das Laden zu beschleunigen (siehe Tesla).

> Da bräuchte ich schon "Ersatzakkus". Wobei man
> natürlich (wenn es die Technik zulässt, so schnell
> zu laden) auch mal eine Stunde Wartezeit timen
> kann.

Jo, bei Langstrecken sollte man schon auch mal größere Pausen einlegen, aber im vierstelligen Bereich würde es mit 300-350 km Reichweite u.U. doch etwas eng. Gebe ich auch ganz offen zu - wir müssen uns nichts vormachen! Aber es gibt so viele Menschen, die so eine enorme Reichweite nicht brauchen und wenn die Technologie erst mal weitgehend anerkannt ist, wird es ohnehin an vielen Stellen 'Stromtankstellen' geben. Der Parkplatz am Arbeitsplatz, der Parkplatz vor dem nächsten Discounter (eher aber beim Supermarkt [;)] ), usw. usf. . Ich denke die Reichweite ist gar nicht so primär, da das Tanken viel einfacher ist, insbesondere für Kleinfahrzeuge, die ohnehin nicht so oft auf Langstrecken gehen werden!

> Ein Tesla kann ich mir "noch" nicht kaufen, das
> ist mir zu heikel.

Na ja. Ich weiß ja nicht, ob du deine Autos länger als 100000 km fährst; mit einem guten Einkommen wechselt man das Auto natürlich häufiger, um Probleme zu vermeiden, die weit über die Akkutechnologie hinausgehen. Denn ein Auto, das in der Werkstatt ist, bedeutet Verdienstausfall... aber als Zweitwagen wär dir das herzlich egal und die 100000 sollte das Ding auch ohne größere Macken überstehen, wobei ich dazu keine Statistiken habe [;)] . Selbst der Lotus, auf dem er basieren soll, wäre in Deutschland zu selten, als dass man hier eine verlässliche Aussage treffen könnte.


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