Stiftung Warentest: Discounter erhalten strengere Auflagen

22.01.2008 -

Verstärkt werben Deutschlands Discounter mit dem Gütesiegel der Stiftung Warentest. Weil dabei immer freizügiger mit dem begehrten Siegel umgegangen wird, wollen die Fachtester dem nun einen Riegel vorschieben.

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„Wir haben erkannt, dass es so nicht weitergehen kann“, zitiert die „Lebensmittel-Zeitung“ (LZ) die für Produkttests zuständige Projektleiterin Birgit Rehlender. Das Problem: Kaum ein Händler folgt dem Bericht zufolge der Empfehlung, die getestete Charge mit anzugeben. Außerdem würden Testkäufe bestätigen, dass Handelsmarken mit einem einheitlichen Testurteil beworben werden, obwohl die Inhaltstoffe voneinander abweichen.

Die geplanten Änderungen sollen deshalb in erster Linie Handelsmarken betreffen. Innerhalb der nächsten Wochen will die Stiftung Warentest die derzeit noch als Empfehlungen formulierten Regeln zum Umgang mit den Testurteilen zu Bedingungen machen.

Bereits jetzt sind laut der LZ von diversen Discounter-Websites einige mit Testurteilen beworbene Eigenmarken entfernt worden. Discountfan-Fazit: Der von der Stiftung Warentest eingeschlagene Weg ist mehr als richtig – der Kunde muss sich auch in Zukunft auf das Gütesiegel verlassen können. Mit unserem kostenlosen Newsletter verpassen Sie ab sofort kein Verbraucherschutz-Thema mehr.

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