Für kurze Zeit gibt es bei „Windscribe VPN“ ein Datenvolumen von 30 GByte pro Monat für ein Jahr komplett gratis. Der Gutschein kann nur kurze Zeit eingelöst werden.
Um die 30 GByte pro Monat gratis bei Windscribe VPN nutzen zu können, müssen Discountfans zunächst einen Account anlegen oder in den bestehenden Account einloggen. Im nächsten Schritt geht man nach dem Login auf den Bereich „Mein Account“. Dort kann man unter „Gutschein beanspruchen“ einen der folgenden Gutschein-Codes eingeben:
ABGOOSHT
oder
SETAREH1
in beiden Fällen erhält man das Datenvolumen für zwölf Monate geschenkt. Danach läuft das Abo automatisch aus, Discountfans müssen also keine lange Bindung oder Folgekosten befürchten. Das Volumen ist an den Account gebunden, kann also auch über die Windscribe-Apps auf Handy oder Tablets genutzt werden. Darüber hinaus gibt es diverse Browser-Erweiterungen, unter anderem auch für Chrome.
VPN steht für Virtual Private Network und ist eine Technologie, die es ermöglicht, eine sichere Verbindung zwischen einem Computer oder einem anderen Gerät und einem Netzwerk herzustellen. Die Verbindung erfolgt über das Internet, jedoch werden die Daten verschlüsselt und können nicht von Dritten abgefangen werden.
Es gibt mehrere Gründe, warum man ein VPN nutzen sollte. Zum einen bietet es eine erhöhte Sicherheit und Privatsphäre im Internet, da die Daten verschlüsselt werden und somit nicht von Hackern oder Regierungsbehörden abgefangen werden können. Zum anderen ermöglicht ein VPN auch den Zugriff auf geografisch eingeschränkte Inhalte, wie zum Beispiel Videos oder Websites, die in bestimmten Ländern blockiert sind.
Ein weiterer Vorteil von VPN ist, dass es die IP-Adresse des Geräts maskiert und somit die Identität des Nutzers schützt. Dadurch wird es schwieriger, den Standort oder die Identität des Nutzers zu verfolgen oder zu überwachen.
Außerdem kann ein VPN auch für Unternehmen von Vorteil sein, da es ermöglicht, eine sichere Verbindung zwischen verschiedenen Standorten herzustellen und somit die Kommunikation und den Datenaustausch zu erleichtern.
Es gibt jedoch auch Nachteile bei der Nutzung von VPN. Zum einen kann es zu Geschwindigkeitseinbußen kommen, da die Daten verschlüsselt werden und somit die Übertragung langsamer sein kann. Zum anderen kann die Nutzung von VPN in einigen Ländern illegal sein – so ist der Dienst beispielsweise in der Volksrepublik China verboten, wird aber in der Praxis dennoch genutzt.
Hintergrund: Was ein VPN leisten kann und was nicht
Ein VPN kann die eigene Internetverbindung in bestimmten Situationen sicherer und privater machen, ist aber kein vollständiger Schutz vor allen Risiken im Netz. Die Technik verschlüsselt die Verbindung zwischen dem eigenen Gerät und dem VPN-Server. Dadurch können etwa Betreiber öffentlicher WLAN-Netze nicht ohne Weiteres mitlesen, welche Daten übertragen werden. Besonders in Hotels, Flughäfen, Cafés oder Bahnhöfen kann dies sinnvoll sein.
Wichtig ist jedoch: Ab dem VPN-Server verlassen die Daten wieder das Netzwerk des Anbieters und werden zum eigentlichen Ziel weitergeleitet. Wenn eine Webseite keine verschlüsselte HTTPS-Verbindung nutzt, können Daten auf dem weiteren Weg grundsätzlich weiterhin gefährdet sein. Moderne Browser zeigen heute meist an, ob eine Verbindung verschlüsselt ist. Ein VPN ersetzt daher keine sicheren Webseiten, keine starken Passwörter und keine Zwei-Faktor-Authentifizierung.
VPN-Anbieter als Vertrauensstelle
Bei der Nutzung eines VPN wird ein Teil des Vertrauens vom eigenen Internetanbieter auf den VPN-Anbieter verlagert. Der Internetanbieter sieht dann nicht mehr direkt, welche Webseiten aufgerufen werden, sondern vor allem die Verbindung zum VPN-Server. Der VPN-Anbieter kann je nach technischer Umsetzung jedoch sehen, welche Verbindungen über seine Server laufen.
Deshalb ist die Auswahl eines VPN-Anbieters wichtig. Verbraucher sollten prüfen, welche Datenschutzrichtlinien gelten, ob Verbindungsdaten gespeichert werden, in welchem Land der Anbieter sitzt und welche technischen Sicherheitsfunktionen angeboten werden. Begriffe wie „No-Log-Policy“ klingen zwar gut, sollten aber kritisch betrachtet werden. Aussagekräftiger sind unabhängige Audits, transparente Unternehmensangaben und nachvollziehbare Datenschutzinformationen.
Datenvolumen von 30 GByte pro Monat
Ein monatliches Datenvolumen von 30 GByte reicht für viele typische VPN-Anwendungen aus. Dazu gehören Surfen, E-Mail, Messenger, gelegentliche Downloads, Onlinebanking im öffentlichen WLAN und normale Webnutzung. Auch gelegentliches Videostreaming ist möglich, kann das Volumen aber schneller aufbrauchen.
Der Verbrauch hängt stark von der Nutzung ab. Einfache Webseiten und E-Mails benötigen wenig Daten. Videostreaming, große App-Downloads, Cloud-Backups und Betriebssystemupdates können dagegen mehrere Gigabyte verbrauchen. Wer ein VPN dauerhaft für alle Geräte und alle Anwendungen nutzt, kann 30 GByte relativ schnell erreichen.
Für Nutzer, die das VPN vor allem unterwegs oder bei Bedarf aktivieren, ist das Volumen dagegen vergleichsweise großzügig. Besonders für einen kostenlosen Zugang über zwölf Monate kann ein solches Kontingent ausreichend sein.
Nutzung auf Smartphone, Tablet und Computer
Ein Vorteil accountgebundener VPN-Dienste liegt darin, dass das Datenvolumen häufig auf mehreren Geräten genutzt werden kann. Dadurch lässt sich derselbe Zugang etwa auf dem Windows-PC, Mac, Android-Smartphone, iPhone oder Tablet einrichten.
Praktisch ist dies vor allem für mobile Nutzung. Wer häufig in öffentlichen WLAN-Netzen arbeitet, kann das VPN auf Smartphone und Laptop aktivieren. Auch auf Reisen kann ein VPN helfen, Verbindungen abzusichern und bestimmte standortabhängige Einschränkungen zu umgehen.
Allerdings sollte man beachten, dass parallele Nutzung auf mehreren Geräten das Datenvolumen schneller verbraucht. Wer beispielsweise gleichzeitig am Laptop arbeitet und auf dem Tablet streamt, nutzt das monatliche Kontingent entsprechend schneller auf.
Browser-Erweiterung oder vollständige VPN-App
Viele VPN-Anbieter stellen sowohl vollständige Apps als auch Browser-Erweiterungen bereit. Beide Varianten unterscheiden sich in ihrer Wirkung.
Eine vollständige VPN-App leitet in der Regel den gesamten Datenverkehr des Geräts über den VPN-Tunnel, sofern sie entsprechend eingerichtet ist. Das betrifft Browser, E-Mail-Programme, Messenger, Apps, Cloud-Dienste und weitere Anwendungen.
Eine Browser-Erweiterung schützt dagegen häufig nur den Datenverkehr des jeweiligen Browsers. Andere Programme auf dem Gerät verwenden dann weiterhin die normale Internetverbindung. Für einfaches Surfen kann das ausreichen, für umfassenderen Schutz ist meist die vollständige App sinnvoller.
Verbraucher sollten daher prüfen, welche Variante sie nutzen und was genau darüber abgesichert wird.
Geschwindigkeitseinbußen und Serverstandorte
Ein VPN kann die Internetgeschwindigkeit verringern. Die Daten werden verschlüsselt, über zusätzliche Server geleitet und anschließend weiter zum Ziel geschickt. Je weiter der VPN-Server entfernt ist und je stärker er ausgelastet ist, desto deutlicher können Verzögerungen ausfallen.
Für normale Webseiten ist dies oft kaum spürbar. Bei Videostreaming, Online-Gaming, großen Downloads oder Videokonferenzen kann die Geschwindigkeit jedoch relevanter sein. Ein Server in geografischer Nähe bietet meist bessere Latenzen als ein weit entfernter Standort.
Bei kostenlosen oder rabattierten Tarifen können zudem bestimmte Serverstandorte eingeschränkt sein. Nutzer sollten prüfen, welche Länder und Server mit dem kostenlosen Datenpaket verfügbar sind.
Geoblocking und Streaming
Ein häufig genannter Einsatzbereich von VPNs ist der Zugriff auf geografisch eingeschränkte Inhalte. Manche Webseiten oder Streamingdienste zeigen Inhalte nur in bestimmten Ländern an. Ein VPN kann technisch so wirken, als befinde sich der Nutzer in einem anderen Land.
Allerdings blockieren viele Streaminganbieter bekannte VPN-Server. Außerdem können Nutzungsbedingungen einzelner Dienste den Einsatz von VPNs einschränken. Selbst wenn ein VPN technisch funktioniert, bedeutet dies nicht automatisch, dass die Nutzung vom jeweiligen Anbieter erlaubt ist.
Für Verbraucher ist daher wichtig, VPNs nicht nur als Mittel zur Umgehung von Sperren zu betrachten. Der seriösere Hauptnutzen liegt meist in Datenschutz, Sicherheit in öffentlichen Netzen und kontrollierterer Verbindung.
Öffentliche WLAN-Netze
In öffentlichen WLAN-Netzen ist Vorsicht sinnvoll. Zwar sind viele moderne Webseiten über HTTPS verschlüsselt, dennoch können öffentliche Netzwerke Risiken bergen. Dazu gehören manipulierte Hotspots, unsichere Router, gefälschte WLAN-Namen oder Mitleseversuche.
Ein VPN kann hier eine zusätzliche Schutzschicht bilden. Besonders bei sensiblen Tätigkeiten wie Onlinebanking, beruflichen Anwendungen oder Zugriff auf private Konten ist eine verschlüsselte Verbindung empfehlenswert.
Trotzdem sollten Nutzer auch mit VPN keine unbekannten Dateien herunterladen, Warnmeldungen ignorieren oder Passwörter auf verdächtigen Seiten eingeben. VPN ist ein Baustein der Sicherheit, aber kein Ersatz für vorsichtiges Verhalten.
IP-Adresse und Anonymität
Ein VPN kann die eigene sichtbare IP-Adresse gegenüber Webseiten verändern. Statt der IP-Adresse des eigenen Anschlusses erscheint die IP-Adresse des VPN-Servers. Dadurch wird es schwieriger, den ungefähren Standort direkt über die IP-Adresse zu bestimmen.
Vollständige Anonymität entsteht dadurch jedoch nicht. Webseiten können Nutzer weiterhin über Cookies, Logins, Browser-Fingerprinting oder Konten identifizieren. Wer sich bei Google, Amazon, Facebook oder anderen Diensten anmeldet, ist dort trotz VPN erkennbar.
Ein VPN reduziert bestimmte Formen der Nachverfolgung, verhindert aber nicht jede Identifikation. Für echte Anonymitätsanforderungen sind zusätzliche Maßnahmen nötig, etwa datensparsame Browser, Cookie-Kontrolle und bewusste Kontonutzung.
VPN im beruflichen Umfeld
Viele Unternehmen nutzen VPNs, um Mitarbeitern sicheren Zugriff auf interne Systeme zu ermöglichen. Dabei geht es weniger um das Verbergen der IP-Adresse, sondern um geschützte Verbindung zu Firmennetzwerken. Homeoffice, Außendienst und internationale Standorte lassen sich so sicherer anbinden.
Private VPN-Dienste unterscheiden sich von solchen Unternehmenslösungen. Sie verbinden den Nutzer meist nicht mit einem Firmennetz, sondern mit Servern des VPN-Anbieters. Der Zweck ist daher ein anderer: Datenschutz, Standortwechsel und Absicherung öffentlicher Verbindungen.
Wer berufliche Daten verarbeitet, sollte immer die Vorgaben des Arbeitgebers beachten. Private VPNs sind nicht automatisch für berufliche Systeme zugelassen.
Rechtliche Einordnung
Die Nutzung von VPNs ist in Deutschland grundsätzlich legal. Viele Menschen verwenden VPNs aus legitimen Gründen, etwa für Datenschutz, Sicherheit oder berufliche Zwecke. Problematisch wird es, wenn ein VPN für rechtswidrige Handlungen genutzt wird. Die Technik selbst macht illegales Verhalten nicht erlaubt.
In anderen Ländern gelten teilweise strengere Regeln. Manche Staaten blockieren VPN-Dienste, verlangen Registrierungen oder verbieten nicht genehmigte Anbieter. Wer ins Ausland reist, sollte sich vorab über die örtliche Rechtslage informieren.
Gerade in Ländern mit Internetzensur oder strengen Überwachungsgesetzen kann die Nutzung eines VPNs rechtliche Risiken bergen. Der Hinweis auf China zeigt, dass technische Nutzung und rechtliche Zulässigkeit nicht immer übereinstimmen.
Automatisches Auslaufen als Vorteil
Bei vielen digitalen Angeboten besteht das Risiko, dass ein kostenloser Testzeitraum automatisch in ein kostenpflichtiges Abo übergeht. Wenn ein VPN-Datenpaket nach zwölf Monaten automatisch ausläuft, ist dies aus Verbrauchersicht ein Vorteil. Es entstehen keine Folgekosten, sofern keine Zahlungsdaten oder kostenpflichtigen Upgrades aktiviert werden.
Trotzdem sollte man im Account prüfen, welche Laufzeit angezeigt wird und ob tatsächlich keine automatische Verlängerung eingerichtet ist. Ein Screenshot oder eine gespeicherte Bestätigung kann hilfreich sein, falls später Unklarheiten entstehen.
Wer den Dienst nach Ablauf weiter nutzen möchte, kann dann bewusst entscheiden, ob ein kostenpflichtiger Tarif sinnvoll ist.
Datenschutz bei kostenlosen VPN-Angeboten
Kostenlose VPN-Angebote sollten grundsätzlich sorgfältig betrachtet werden. Der Betrieb von VPN-Servern verursacht Kosten für Infrastruktur, Bandbreite, Entwicklung und Support. Wenn ein Dienst kostenlos angeboten wird, stellt sich die Frage, wie er finanziert wird.
Seriöse Anbieter nutzen kostenlose Tarife häufig als Einstieg, um Nutzer später für kostenpflichtige Angebote zu gewinnen. Problematisch sind dagegen Dienste, die Nutzerdaten auswerten, Werbung einblenden oder unklare Geschäftsmodelle haben.
Daher sollten Verbraucher auch bei kostenlosen Aktionen auf Reputation, Datenschutzrichtlinien und technische Transparenz achten. Ein Gratisangebot ist nur dann sinnvoll, wenn es nicht mit unverhältnismäßigen Datenschutzrisiken verbunden ist.
Fazit zur Einordnung
Das Angebot von 30 GByte VPN-Datenvolumen pro Monat über zwölf Monate kann für viele Nutzer praktisch sein, insbesondere wenn das VPN gezielt unterwegs, in öffentlichen WLANs oder für gelegentliche Standortwechsel verwendet wird. Da das Paket laut Beschreibung automatisch ausläuft, besteht kein klassisches Abo-Risiko.
Wichtig bleibt jedoch, VPNs realistisch einzuordnen. Sie erhöhen in bestimmten Situationen Sicherheit und Privatsphäre, machen Nutzer aber nicht vollständig anonym und ersetzen keine grundlegenden Schutzmaßnahmen. Sichere Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung, aktuelle Software und vorsichtiges Verhalten bleiben weiterhin wichtig.
Wer das Angebot nutzt, sollte prüfen, welche Apps, Serverstandorte und Einschränkungen gelten. Ebenso sinnvoll ist ein Blick in die Datenschutzbedingungen des Anbieters. Dann kann ein kostenloses VPN-Kontingent eine nützliche Ergänzung für den digitalen Alltag sein.
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