Den „tellows Anrufschutz für FRITZ!Box“ gibt es jetzt über die „PC Welt“ ein Jahr lang zum Nulltarif – normalerweise kostet das Abo zum Schutz vor Werbeanrufen 9,99 Euro.
Um den tellows Anrufschutz für FRITZ!Box für 0 Euro zu erhalten, müssen Discountfans den Gutscheincode aus unserem Screenshot vom Warenkorb eingeben – der Code ist aber auch direkt in der URL der Aktions-Website zu finden. Dadurch sinkt der Jahrespreis von 9,99 Euro auf 0 Euro.
Im Preis inbegriffen sind tägliche Updates, um den Schutz auf dem aktuellen Stand zu halten. Aber Achtung: Discountfans sollten nach der Installation überprüfen, ob das Abo automatisch endet – in unserem Test war dies beispielsweise bei der iOS-Version nicht der Fall. Hier kann man aber problemlos wieder kündigen. Tut man das nicht, fallen im zweiten Jahr die üblichen 9,99 Euro an. Tellows bietet eine ausführliche Anleitung zur Installation des Anrufschutzes für die Fritzbox.
Der Anrufschutz von Tellows ist eine Funktion, die in FritzBox-Routern integriert ist und es Benutzern ermöglicht, unerwünschte Anrufe zu blockieren. Es basiert auf einer Datenbank, die von der Community von Tellows gepflegt wird. Diese Datenbank enthält Informationen zu unerwünschten Telefonnummern, die von anderen Benutzern gemeldet wurden.
Wenn ein Anruf auf der FritzBox eingeht, überprüft der Anrufschutz von Tellows die Telefonnummer des Anrufers gegen die Datenbank von Tellows. Wenn die Nummer als unerwünscht gemeldet wurde, blockiert die FritzBox den Anruf automatisch und der Anrufer hört einen speziellen Ansagetext.
Der Anrufschutz von Tellows bietet Benutzern eine einfache Möglichkeit, unerwünschte Anrufe zu blockieren und ihre Privatsphäre zu schützen. Es ist auch ein effektives Werkzeug gegen Telefonbetrug, da Betrüger oft ihre Telefonnummern wechseln, um nicht erkannt zu werden.
Es ist jedoch zu beachten, dass der Anrufschutz von Tellows nicht 100%ig zuverlässig ist, da die Datenbank von der Community gepflegt wird und es möglicherweise Verzögerungen geben kann, bis unerwünschte Nummern gemeldet und blockiert werden. Daher sollten Benutzer immer vorsichtig sein und verdächtige Anrufe vermeiden oder überprüfen, bevor sie antworten. Grundsätzlich sollten am Telefon keine sensiblen Daten wie Bankverbindungen weiter gegeben werden.
Hintergrund: Warum Anrufschutz für viele Haushalte relevant ist
Unerwünschte Werbeanrufe, Ping-Anrufe und betrügerische Telefonversuche sind für viele Verbraucher seit Jahren ein Ärgernis. Besonders störend ist, dass solche Anrufe häufig zu ungünstigen Zeiten erfolgen und nicht selten mit unterdrückten, wechselnden oder schwer zuzuordnenden Nummern arbeiten. Neben klassischer Telefonwerbung geht es dabei auch um Betrugsversuche, falsche Gewinnspiele, angebliche Support-Anrufe oder erfundene Vertragsprobleme.
Ein technischer Anrufschutz kann helfen, einen Teil solcher Anrufe herauszufiltern. Er ersetzt jedoch nicht die eigene Vorsicht. Gerade bei unbekannten Anrufern gilt weiterhin: Keine persönlichen Daten, keine Bankverbindungen, keine TANs, keine Passwörter und keine Vertragsbestätigungen am Telefon weitergeben.
FRITZ!Box als zentrale Telefonanlage
Viele Haushalte in Deutschland nutzen eine FRITZ!Box nicht nur als Internetrouter, sondern auch als Telefonanlage. Über sie laufen Festnetztelefone, DECT-Mobilteile, Rufumleitungen, Anrufbeantworter und Sperrlisten. Deshalb eignet sich die FRITZ!Box grundsätzlich gut, um unerwünschte Anrufe zentral zu blockieren.
Der Vorteil einer Routerlösung liegt darin, dass der Schutz nicht auf einem einzelnen Telefon eingerichtet werden muss. Wird ein Anruf direkt auf Routerebene blockiert, klingeln angeschlossene Telefone gar nicht erst. Das ist besonders praktisch für Haushalte mit mehreren Mobilteilen oder älteren Familienmitgliedern, die häufig Ziel unerwünschter Anrufe werden.
Community-Datenbanken und ihre Grenzen
Tellows arbeitet mit einer Datenbank, die auf Meldungen und Bewertungen von Nutzern basiert. Solche Community-Datenbanken können sehr nützlich sein, weil sie schnell auf neue Nummern reagieren. Wenn viele Personen dieselbe Nummer als störend oder unseriös melden, kann diese Information anderen Nutzern helfen.
Allerdings haben solche Systeme Grenzen. Eine neue Betrugsnummer muss erst auffallen und gemeldet werden, bevor sie zuverlässig blockiert werden kann. Zudem können Telefonnummern gefälscht oder manipuliert werden. Betrüger nutzen teilweise sogenanntes Call-ID-Spoofing, bei dem eine andere Nummer angezeigt wird als die tatsächlich verwendete.
Deshalb ist ein Anrufschutz immer nur ein zusätzlicher Filter, aber keine vollständige Sicherheitsgarantie.
Unterschied zwischen Werbeanruf und Betrugsversuch
Nicht jeder unerwünschte Anruf ist automatisch Betrug. Manche Anrufe stammen von Callcentern, Umfrageinstituten oder Unternehmen, die Produkte oder Verträge bewerben möchten. Solche Anrufe können lästig sein und je nach Einwilligung rechtlich problematisch sein, verfolgen aber nicht immer betrügerische Absichten.
Betrugsanrufe sind gefährlicher. Dabei geben sich Anrufer beispielsweise als Bankmitarbeiter, Microsoft-Support, Polizei, Energieversorger oder Familienangehörige aus. Ziel ist es häufig, Geld, Zugangsdaten oder persönliche Informationen zu erlangen.
Ein technischer Schutz kann bekannte Nummern blockieren, aber die Gesprächsinhalte nicht zuverlässig bewerten. Wer einen verdächtigen Anruf annimmt, sollte daher selbst aufmerksam bleiben.
Typische Betrugsmaschen am Telefon
Telefonbetrug tritt in vielen Varianten auf. Häufige Maschen sind angebliche Gewinne, falsche Bankanrufe, erfundene Schulden, vermeintliche Computerprobleme oder der sogenannte Enkeltrick. Auch Anrufe im Namen von Energieversorgern oder Telekommunikationsanbietern kommen regelmäßig vor.
Warnsignale sind unter anderem:
- Druck und Eile
- Forderung nach sofortiger Entscheidung
- Bitte um Bankdaten oder TANs
- Drohung mit Sperrung oder Strafe
- Aufforderung zur Installation von Software
- Bitte um Geschenkkarten oder Bargeld
- unklare Firmenangaben
Bei Unsicherheit sollte das Gespräch beendet und die angebliche Institution über eine selbst recherchierte offizielle Nummer kontaktiert werden.
Warum tägliche Updates wichtig sind
Bei Anrufschutzsystemen sind regelmäßige Updates besonders relevant. Unerwünschte Anrufer wechseln häufig Telefonnummern oder nutzen neue Nummernblöcke. Eine veraltete Sperrliste verliert daher schnell an Wirkung.
Tägliche Updates können helfen, neue Meldungen zeitnah einzupflegen. Dadurch steigt die Chance, dass störende Nummern erkannt werden, bevor sie viele weitere Nutzer erreichen.
Trotzdem können einzelne Anrufe durchrutschen. Gerade bei neuen Nummern oder gefälschten Rufnummern ist eine Blockade nicht immer möglich.
Manuelle Sperrlisten der FRITZ!Box
Auch ohne Zusatzdienst bietet die FRITZ!Box bereits Möglichkeiten zur Anrufsperre. Nutzer können bestimmte Rufnummern oder Nummernbereiche manuell blockieren. Das ist sinnvoll, wenn immer wieder dieselbe Nummer anruft.
Der Nachteil manueller Listen liegt im Pflegeaufwand. Werden Nummern häufig gewechselt, muss die Liste ständig aktualisiert werden. Genau hier setzen externe Datenbanken an: Sie sollen die Pflege automatisieren und bekannte Problemnummern schneller erfassen.
Eine Kombination aus automatischem Schutz und eigenen Sperreinträgen kann besonders wirksam sein.
Automatische Ansagetexte und Blockade
Wenn ein Anruf blockiert wird, kann der Anrufer je nach Konfiguration einen Ansagetext hören oder direkt abgewiesen werden. Für Verbraucher ist vor allem entscheidend, dass das Telefon nicht klingelt und der Alltag nicht gestört wird.
Bei seriösen Anrufen kann eine fälschliche Blockade jedoch problematisch sein. Beispielsweise könnten Arztpraxen, Handwerker, Lieferdienste oder Behörden mit unbekannten Nummern anrufen. Deshalb sollten Anruflisten gelegentlich geprüft werden, wenn wichtige Rückrufe erwartet werden.
Ein guter Anrufschutz sollte daher nicht nur blockieren, sondern auch nachvollziehbar anzeigen, welche Nummern betroffen waren.
Falsch positive Treffer
Kein Filtersystem ist perfekt. Es kann vorkommen, dass eine Nummer fälschlich als unerwünscht eingestuft wird. Dies nennt man einen falsch positiven Treffer. Besonders bei Telefonnummern, die von mehreren Unternehmen oder Callcentern genutzt werden, kann die Bewertung uneinheitlich sein.
Auch Nummern von Marktforschung, Paketdiensten oder Service-Hotlines werden von manchen Nutzern als störend gemeldet, obwohl andere Personen sie als legitim betrachten.
Deshalb ist Transparenz wichtig. Nutzer sollten prüfen können, warum eine Nummer blockiert wurde und ob sie bei Bedarf wieder zugelassen werden kann.
Abo-Fallen vermeiden
Da das Angebot für ein Jahr kostenlos ist, sollte besonders auf die Verlängerungsbedingungen geachtet werden. Wenn ein Abo nach Ablauf des Gratisjahres automatisch kostenpflichtig weiterläuft, entsteht ohne Kündigung eine Zahlungspflicht.
Verbraucher sollten nach Aktivierung direkt prüfen, ob eine automatische Verlängerung hinterlegt ist. Falls der Dienst nur für das kostenlose Jahr genutzt werden soll, empfiehlt sich eine Erinnerung im Kalender oder eine sofortige Kündigung zum Laufzeitende, sofern der Zugang bis dahin erhalten bleibt.
Gerade bei kleinen Beträgen wie 9,99 Euro pro Jahr werden automatische Verlängerungen leicht übersehen. Trotzdem gilt: Auch geringe laufende Kosten summieren sich, wenn mehrere digitale Abos bestehen.
Installation auf der FRITZ!Box
Die Installation eines Anrufschutzes auf der FRITZ!Box erfordert meist mehrere Schritte. Dazu gehören Registrierung, Aktivierung des Dienstes, Einbindung in die Telefonieeinstellungen und gegebenenfalls das Anlegen von Telefonbüchern oder Sperrlisten.
Nutzer sollten die Anleitung sorgfältig befolgen und nach der Einrichtung testen, ob der Dienst korrekt arbeitet. Besonders wichtig ist, dass die richtige Rufnummer oder das richtige Telefoniegerät geschützt wird.
Wer mehrere Rufnummern im Haushalt nutzt, sollte prüfen, ob der Schutz für alle Anschlüsse gilt oder nur für ausgewählte Nummern.
Datenschutz beim Anrufschutz
Ein Anrufschutzdienst verarbeitet zwangsläufig Telefonnummern oder Rufinformationen. Deshalb ist Datenschutz auch hier relevant. Nutzer sollten prüfen, welche Daten an den Anbieter übertragen werden, ob Anruflisten gespeichert werden und wie lange die Informationen aufbewahrt werden.
Community-basierte Systeme leben davon, dass Nutzer Nummern melden und bewerten. Dabei sollte jedoch möglichst vermieden werden, private Nummern unberechtigt öffentlich zu kennzeichnen. Besonders bei kleinen Unternehmen oder Einzelpersonen können falsche Bewertungen problematisch sein.
Für Verbraucher empfiehlt sich ein Blick in die Datenschutzerklärung und die Einstellungen zur Datenübermittlung.
Schutz älterer Menschen
Telefonbetrug trifft häufig ältere Menschen, weil sie tagsüber eher telefonisch erreichbar sind und Betrüger gezielt auf Vertrauen, Unsicherheit oder Hilfsbereitschaft setzen. Ein technischer Anrufschutz kann hier eine sinnvolle Unterstützung sein.
Noch wichtiger ist jedoch Aufklärung. Familien sollten mit älteren Angehörigen klare Regeln vereinbaren: Keine Bankdaten am Telefon, keine Überweisungen auf Zuruf, keine Herausgabe von Wertsachen an Fremde und bei angeblichen Notfällen immer Rücksprache mit vertrauten Personen halten.
Ein Anrufschutz kann störende und bekannte Nummern reduzieren, ersetzt aber keine Sicherheitsroutine.
Schutz auf Smartphone und Festnetz unterscheiden
Viele Menschen nutzen heute vor allem Smartphones, doch Festnetzanschlüsse bleiben in vielen Haushalten aktiv. Unerwünschte Anrufe treffen häufig beide Bereiche. Schutzlösungen unterscheiden sich jedoch.
Auf Smartphones können Apps, Betriebssystemfunktionen oder Netzbetreiberfilter helfen. Bei Festnetzanschlüssen erfolgt der Schutz oft über Router oder Telefonanlage. Wer sowohl Festnetz als auch Mobiltelefon schützen möchte, benötigt möglicherweise unterschiedliche Lösungen.
Es sollte daher geprüft werden, ob ein Angebot ausschließlich für die FRITZ!Box gilt oder auch mobile Geräte abdeckt.
Fazit zur Einordnung
Der tellows Anrufschutz für die FRITZ!Box kann eine praktische Ergänzung sein, um unerwünschte Werbe- und Betrugsanrufe zu reduzieren. Besonders Haushalte mit Festnetzanschluss und FRITZ!Box profitieren davon, dass Anrufe zentral gefiltert werden können, bevor Telefone überhaupt klingeln.
Wichtig bleibt jedoch eine realistische Erwartung. Kein System erkennt alle problematischen Anrufe, und auch seriöse Nummern können im Einzelfall falsch eingestuft werden. Deshalb sollten Anruflisten und Einstellungen gelegentlich geprüft werden.
Wer das Gratisjahr nutzt, sollte außerdem direkt nach der Aktivierung kontrollieren, ob das Abo automatisch endet oder gekündigt werden muss. Dann lässt sich der Schutz testen, ohne später von Folgekosten überrascht zu werden.
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